Kubernetes Administrator

Für Administratoren und Betriebsteams mit Linux-Praxis: Sie üben, Kubernetes-Cluster aufzubauen, zu warten und Fehler zu beheben. Der Pfad bereitet auf die Certified Kubernetes Administrator (CKA) Prüfung vor, separat bei der Linux Foundation buchbar. Optionale Vertiefungen richten sich nach Ihrer Teamverantwortung.

DER LERNPFAD IM ÜBERBLICK

Kubernetes Administrator: Stufen, Umfang und Reihenfolge

Die Route führt in 5 Stufen von „Vorwissen“ bis „Rollenfokus“. Workshops, Trainingstage und Preis beziehen sich auf die Kernroute.

  • 4 Workshops · Kernroute
  • 12 Trainingstage · Kernroute
  • 6.660 € netto · Kernroute
  1. Vorwissen

    Bestehende Erfahrung kann einzelne Stationen ersetzen.

  2. Container-Fundament

    Eine der beiden Container-Grundlagen führt in den gemeinsamen Kubernetes-Einstieg.

  3. Kubernetes-Einstieg

    Praktische Grundlage für spätere Rollenaufgaben und Zertifizierungsziele mit praktischer Prüfung.

  4. Betriebspraxis

    Sie vertiefen Anwendungsbetrieb, Skalierung, Zugriffs- und Netzregeln, Betriebssignale und Konfiguration je Umgebung.

  5. Rollenfokus

    Dieser Lernpfad folgt einem Rollenpfad, den optionale Themen vertiefen.

Ihre Route durch den Lernpfad

EIGENER LERNPFAD

Was Sie bereits mitbringen

Prüfen Sie, welche Lernschritte Sie noch benötigen.

Einstieg mit 3 Fragen finden

TEAMROUTE: OPTIONAL

Ein gemeinsames Schulungsprogramm planen

Rollen → Kompetenzlücken → gemeinsamer Plan

Ergebnis: eine nachvollziehbare Route für das gesamte Team.

Ihre Selbsteinschätzung

Wählen Sie jeweils die Antwort, die Ihre aktuelle Situation am besten beschreibt.

Empfehlung ohne Kontaktdaten oder Anmeldung

Ziel durch diesen Lernpfad festgelegt

Kompetenzen, Reihenfolge, Workshops

Welche Kubernetes-Kompetenzen bauen aufeinander auf?

Die Lernschritte zeigen die empfohlene Reihenfolge dieses Pfads. Je nach Ziel kommen Spezialisierungen, optionale Vertiefungen oder Zertifizierungsziele hinzu. Zu jedem Lernschritt sehen Sie, welche Workshops die Inhalte abdecken.

So lesen Sie den Lernpfad
  • Pflicht oder empfohlen
  • Auswahl
  • Optionale Vertiefung
  • Weiterführender Lernpfad

Vorbereitung

Vorab bei Bedarf; nicht in Workshopzahl, Tagen und Preis eingerechnet.

3 Kompetenzen anzeigen
  • Vorwissen

    Bestehende Erfahrung kann einzelne Stationen ersetzen.

    • VORWISSENOptionalBEI BEDARF
      Linux und Netzwerkzugriff

      Kommandozeile, Prozesse, Dateisystem, Erreichbarkeit, Ports, SSH-Zugriff

      Sie üben Linux-Befehle, Prozesse und Dateirechte, prüfen Netzwerkschnittstellen, Erreichbarkeit und offene Ports und verbinden sich per SSH mit entfernten Rechnern. Der Linux-Workshop ist bei fehlenden Kenntnissen sinnvoll; YAML als Konfigurationsformat führen die Docker- und Podman-Workshops ein.

      Danach können Sie im Linux-Terminal Dateien, Rechte und Prozesse prüfen, Netzwerkprobleme eingrenzen und per SSH auf entfernten Rechnern arbeiten.

      Fehlt Ihnen Linux-Praxis, üben Sie zunächst Dateibearbeitung, Prozesse und SSH-Fernzugriff. Die spätere CKA-Vorbereitung setzt sicheren Umgang mit Linux und der Kommandozeile voraus; dort untersuchen Sie Dienste und Logs mit systemctl und journalctl. Je nach Vertiefung benötigen Sie zusätzlich Kenntnisse zu DNS-Namensauflösung, IP-Adressbereichen und TLS-Verschlüsselung, die der Linux-Einstieg nicht umfassend vermittelt. LFCS-Vorbereitung auf Anfrage ergänzt den Einstieg bei Interesse an einem Nachweis der Linux-Systemadministration.

      4 Lernschritte
      1. Im Dateisystem navigieren

        Mit Shell-Befehlen navigieren Sie durch Verzeichnisse und suchen Dateiinhalte, um sich auf einem Linux-System zurechtzufinden.

      2. Rechte und Prozesse prüfen

        Sie prüfen Dateirechte und laufende Prozesse, um Zugriffsgrenzen zu verstehen und hängende Prozesse gezielt zu beenden.

      3. Netzwerkzugang untersuchen

        Netzwerkschnittstellen, Erreichbarkeit und offene Ports prüfen Sie getrennt, um Verbindungsprobleme einzugrenzen.

      4. Entfernte Rechner per SSH erreichen

        Über SSH verbinden Sie sich mit einem entfernten Rechner, um die Arbeit im Terminal auf ein anderes System zu übertragen.

      • Voraussetzung: Der Kubernetes-Einstieg setzt Linux- und Terminal-Grundlagen voraus; bringen Sie diese bereits mit, benötigen Sie den Linux-Workshop nicht.
      • Optionale Vertiefung: Wenn Sie über Linux-Grundlagen hinaus Systemadministration vertiefen möchten, können Sie LFCS-Vorbereitung anfragen; sie ist keine Voraussetzung für die CKA-Vorbereitung.
  • Container-Fundament

    Eine der beiden Container-Grundlagen führt in den gemeinsamen Kubernetes-Einstieg.

    1 von 2 wählen

    Wählen Sie Podman bei Podman im Team oder auf der Zielplattform oder wenn Container ohne Root-Rechte laufen müssen, sonst Docker.

    • CONTAINEROptionalWAHL
      Docker-Grundlagen

      Images, Container, Volumes, Netzwerke

      Sie bauen Container-Images mit Dockerfiles, auch mit getrennten Bauphasen, und starten Container mit dauerhaftem Speicher und Netzwerkverbindungen. Mit Docker Compose betreiben Sie zusammengehörige Anwendungsdienste.

      Danach können Sie eigene Images bauen, Container mit dauerhaftem Speicher vernetzen und zusammengehörige Anwendungsdienste mit Docker Compose betreiben.

      Wenn Ihnen Containerpraxis fehlt, bauen Sie Docker-Images und starten, untersuchen und stoppen Container. Dieser Lebenszyklus hilft später bei der Fehleranalyse an Containern und ihren Laufzeitdiensten auf Kubernetes-Knoten; Linux-Terminalpraxis wird vorausgesetzt.

      4 Lernschritte
      1. Images und Container unterscheiden

        Sie starten Container aus Images und untersuchen ihren Zustand, um die Vorlage von der laufenden Anwendung zu unterscheiden.

      2. Eigene Images bauen

        Beim Image-Bau trennen Sie Bauphasen und Laufzeitbestandteile, damit benötigte Bauwerkzeuge nicht im fertigen Image bleiben müssen.

      3. Speicher und Netzwerke anbinden

        Mit Volumes erhalten Sie Daten über Container-Neustarts hinweg und verbinden Container über Netzwerke für den Datenaustausch.

      4. Dienste mit Compose zusammenführen

        In Docker Compose beschreiben Sie Dienste, Speicher und Netzwerke mit YAML und prüfen deren Zusammenspiel in einer Anwendung.

      • Empfohlene Folge: Container-Erfahrung erleichtert den Kubernetes-Einstieg, ist für den Grundlagenworkshop aber keine Voraussetzung.
      • Ersatzroute: Das Bündel verbindet Docker und Kubernetes durchgängig mit gemeinsamer Buchung und Lerngruppe statt getrennten Terminen. Es setzt mehr Vorwissen voraus: Linux-Kommandozeile sowie Grundlagen der Entwicklung oder Systemadministration.
    • CONTAINERAlternativeWAHL
      Podman-Grundlagen

      Rootless Container, Pods, Images

      Sie bauen Container-Images mit Podman und betreiben Container ohne Root-Rechte mit dauerhaftem Speicher und Netzwerkverbindungen. Zusammengehörige Container fassen Sie in Pods zusammen.

      Danach können Sie Podman-Images bauen, Container ohne Root-Rechte mit Netzwerk und dauerhaftem Speicher betreiben und in Pods gruppieren.

      Setzt Ihre Organisation Podman ein, wählen Sie diesen Einstieg anstelle von Docker. Sie bauen Images und betreiben Container mit Podman, passend zu Ihrer Arbeitsumgebung; Linux-Terminalpraxis wird vorausgesetzt.

      4 Lernschritte
      1. Rootless-Betrieb verstehen

        An Podmans Architektur verstehen Sie, wie Container ohne zentralen Daemon unter Ihrem Benutzerkonto laufen.

      2. Images bauen und verwalten

        Sie bauen Images und verwalten sie in Registries, um Anwendungen als wiederverwendbare Grundlage für Container bereitzustellen.

      3. Netzwerk und Speicher anbinden

        Mit Netzwerken und Volumes verbinden Sie Container und erhalten Daten, wobei Sie Dateirechte im Rootless-Betrieb prüfen.

      4. Container in Pods zusammenführen

        In Pods fassen Sie zusammengehörige Container zusammen und prüfen ihre Kommunikation über das gemeinsam genutzte Netzwerk.

      • Empfohlene Folge: Container-Erfahrung erleichtert den Kubernetes-Einstieg, ist für den Grundlagenworkshop aber keine Voraussetzung.

Kernroute

Jede Nummer steht für einen eingerechneten Workshop, der mehrere Kompetenzen abdecken kann.

  1. Workshop-Schritt 1 von 4:

    Kubernetes-Einstieg

    Praktische Grundlage für spätere Rollenaufgaben und Zertifizierungsziele mit praktischer Prüfung.

    • KUBERNETES-EINSTIEGKernschrittSelbstangabeKERN
      Kubernetes-Einstieg

      Architektur, Pods, Deployments, Deployment-Strategien, Services, Namespaces, CoreDNS, Storage und CSI, ConfigMaps, Secrets, kubectl

      Sie stellen Anwendungen mit Kubernetes bereit, machen sie erreichbar und konfigurieren und untersuchen sie mit kubectl, dem Befehlswerkzeug für Kubernetes. Dazu richten Sie grundlegenden dauerhaften Speicher für Anwendungen ein.

      Danach können Sie Anwendungen in Kubernetes bereitstellen, erreichbar machen, mit Konfiguration und dauerhaftem Speicher versorgen und mit kubectl untersuchen.

      Für den Einstieg in die Clusteradministration lernen Sie Architektur, Pods, Deployments, Services und Speichergrundlagen kennen. Im Labor stellen Sie mit kubectl eine Anwendung bereit, machen sie erreichbar und untersuchen ihren Zustand; Linux- und Terminalpraxis werden vorausgesetzt.

      5 Lernschritte
      1. Architektur und Pods verstehen

        Sie verfolgen das Zusammenspiel von Control Plane, Nodes und Pods und untersuchen mit kubectl den Zustand Ihrer ersten Pods.

      2. Anwendungen bereitstellen und aktualisieren

        Mit Deployments stellen Sie Anwendungen bereit und vergleichen Aktualisierungsstrategien, um deren Risiken einzuordnen.

      3. Erreichbarkeit und Namensauflösung

        Services machen Pods erreichbar, während Sie mit Namespaces Ressourcen gliedern und mit CoreDNS die Namensauflösung prüfen.

      4. Konfiguration vom Image trennen

        Über ConfigMaps und Secrets binden Sie Konfiguration und sensible Werte in Pods ein, damit diese getrennt vom Image bleiben.

      5. Dauerhaften Speicher prüfen

        Sie binden Volumes an Pods, ordnen CSI und StorageClasses ein und prüfen, ob Daten einen Pod-Neustart überstehen.

      • Voraussetzung: Kubernetes-Grundlagen sind nötig; Helm lernen Sie von Grund auf, um Clustersoftware und Anwendungen zu installieren, zu konfigurieren, zu aktualisieren und auf frühere Versionen zurückzusetzen.
  2. Workshop-Schritt 2 von 4:

    Betriebspraxis

    Sie vertiefen Anwendungsbetrieb, Skalierung, Zugriffs- und Netzregeln, Betriebssignale und Konfiguration je Umgebung.

    Hier vertiefen Sie Ihr Wissen über Workloads, Skalierung, Netzwerkzugriff und grundlegende Betriebssignale. Der jeweilige Lernpfad legt fest, ob Sie diese Vertiefung als Kern oder optional nutzen.

    • BETRIEBSPRAXISKernschrittSelbstangabeKERN
      Workloads und Skalierung

      StatefulSets, Datenbank-Operatoren, Scheduling, Ressourcenmanagement, HPA, VPA, KEDA

      Sie untersuchen zustandsbehaftete Workloads mit StatefulSets und setzen Datenbank-Operatoren ein. Mit Ressourcenangaben und Scheduling-Vorgaben steuern Sie die Platzierung von Pods. Autoscaling konfigurieren Sie mit HPA, VPA und KEDA.

      Danach können Sie StatefulSets untersuchen, Datenbank-Operatoren einsetzen, die Pod-Platzierung steuern und Autoscaling mit HPA, VPA und KEDA konfigurieren.

      Betreibt Ihr Team Anwendungen mit dauerhaft gespeicherten Daten, üben Sie Datenbankbetrieb mit Operatoren, also automatisierten Verwaltungshelfern. Sie legen den Ressourcenbedarf fest, steuern die Platzierung auf Clusterknoten und konfigurieren automatische Skalierung; Kubernetes-Grundlagen werden vorausgesetzt.

      4 Lernschritte
      1. Zustandsbehaftete Workloads verstehen

        An einer Datenbank als StatefulSet untersuchen Sie, warum stabile Pod-Identitäten und dauerhafter Speicher zusammengehören.

      2. Datenbank-Operatoren einsetzen

        Sie richten Datenbank-Operatoren ein und betrachten ihre Vor- und Nachteile, um ihren Beitrag zum Datenbankbetrieb einzuschätzen.

      3. Ressourcen und Platzierung steuern

        Mit Ressourcenanforderungen und Scheduling-Vorgaben steuern Sie, auf welchen Nodes Pods laufen können, und beobachten ihre Platzierung.

      4. Skalierungsansätze unterscheiden

        Sie konfigurieren HPA, VPA und KEDA und unterscheiden dabei Pod-Anzahl, Ressourcenanpassung und Ereignisse als Skalierungsgrundlage.

    • BETRIEBSPRAXISKernschrittSelbstangabeKERN
      Netzwerk, Zugriff und Betrieb

      Ingress und Gateway API im Überblick, Service Mesh im Überblick, Network Policies, RBAC, Monitoring, Logging

      Sie ordnen Ingress, Gateway API und Service Mesh ein und üben RBAC und Network Policies. Mit Prometheus und Grafana richten Sie grundlegendes Monitoring ein, mit Loki das Logging. Gateway-API-Migration und Controller-Portabilität gehören nicht zum praktischen Umfang.

      Danach können Sie Netzwerkansätze einordnen, API-Zugriff und Kommunikation begrenzen sowie grundlegendes Monitoring und Logging für Kubernetes einrichten.

      Wenn Ihr Team Zugriffe begrenzen und Störungen erkennen muss, richten Sie rollenbasierte Zugriffsrechte (RBAC), Netzwerkregeln sowie grundlegendes Monitoring und Logging mit Prometheus, Grafana und Loki ein. Dies gehört zum selben Aufbauworkshop wie Workloads und Skalierung.

      4 Lernschritte
      1. Routing und Service Mesh einordnen

        Sie vergleichen die Aufgaben von Ingress, Gateway API und Service Mesh, um deren Einsatzbereiche und Grenzen einzuordnen.

      2. API-Zugriff und Kommunikation begrenzen

        Mit RBAC begrenzen Sie API-Aktionen und mit Network Policies die Kommunikation, um diese Schutzaufgaben getrennt zu bearbeiten.

      3. Metriken erfassen und darstellen

        Sie richten Prometheus und Grafana per Operator ein, um Cluster-Metriken zu sammeln und in Dashboards sichtbar zu machen.

      4. Logs bündeln und Benachrichtigungen setzen

        Mit Loki bündeln Sie Cluster-Logs und ergänzen grundlegende Benachrichtigungen, damit Hinweise auf Betriebsprobleme zusammenkommen.

  3. Workshop-Schritt 3 von 4:
    • BETRIEBSPRAXISKernschrittSelbstangabePAKETVERWALTUNG
      Software mit Helm verwalten

      Charts, Values, Releases, Upgrades, Rollbacks

      Helm bündelt Kubernetes-Ressourcen in wiederverwendbaren Charts und verwaltet deren Installationen als Releases. Sie installieren und entwickeln Charts, passen sie mit Values an unterschiedliche Umgebungen an und üben Tests, Upgrades sowie Rollbacks.

      Danach können Sie Helm Charts erstellen, mit Values anpassen, prüfen und als Releases installieren, aktualisieren und zurückrollen.

      Helm gehört zum CKA-Curriculum für Clusterkomponenten. Ohne Helm-Vorkenntnisse installieren Sie Fremdsoftware wie Ingress-Controller, Monitoring und Datenbanken, passen Konfigurationswerte (Values) an, führen Upgrades durch und setzen Änderungen zurück. Der Workshop umfasst auch die Entwicklung eigener Charts, also installierbarer Softwarepakete.

      4 Lernschritte
      1. Charts und Releases unterscheiden

        Sie unterscheiden das Chart als Softwarepaket vom installierten Release, um Vorlage und laufende Installation auseinanderzuhalten.

      2. Konfiguration mit Values anpassen

        Mit Values passen Sie ein Chart an die Zielumgebung an und verstehen, welche Einstellungen die erzeugten Ressourcen verändern.

      3. Eigene Charts entwickeln und prüfen

        Beim Erstellen eigener Charts trennen Sie Templates von Values und prüfen mit Tests, ob unterschiedliche Einstellungen korrekt umgesetzt werden.

      4. Upgrades prüfen und zurückrollen

        Vor Upgrades prüfen Sie Änderungen und üben Rollbacks anhand der Release-Historie, um auf fehlerhafte Aktualisierungen zu reagieren.

  4. Workshop-Schritt 4 von 4:

    Rollenfokus

    Dieser Lernpfad folgt einem Rollenpfad, den optionale Themen vertiefen.

    • ROLLENPFADKernschrittROLLENPFAD
      Administration

      Cluster betreiben und Fehler systematisch eingrenzen.

      Übernehmen Sie Verantwortung für den Cluster selbst, wechselt der Schwerpunkt vom Anwenden zum Aufbauen, Warten und Reparieren. In der folgenden Vorbereitung üben Sie dafür etwa die Wiederherstellung des Clusterdatenspeichers.

    • ROLLENKOMPETENZKernschrittSelbstangabeROLLENPFAD
      Clusterbetrieb & Troubleshooting

      kubeadm, Container Runtimes, etcd-Backup und Wiederherstellung, CNI, Scheduling, Storage, RBAC, Upgrades, Fehleranalyse

      Certified Kubernetes Administrator (CKA): Die Vorbereitung setzt Systemadministrations- oder DevOps-Praxis voraus. Sie üben Clusteraufbau mit kubeadm, Upgrades, etcd-Sicherung und Wiederherstellung; Sie untersuchen Netzwerk-, Anwendungs-, Speicher- und Zugriffsfehler. Die bestandene CKA ist Voraussetzung für die Prüfung Certified Kubernetes Security Specialist (CKS).

      Danach können Sie Cluster mit kubeadm aufbauen, Upgrades durchführen, etcd sichern und wiederherstellen sowie Betriebsfehler systematisch eingrenzen.

      Für die Clusterverantwortung üben Sie Aufbau mit kubeadm, Upgrades, Sicherung und Wiederherstellung von etcd, dem Clusterdatenspeicher, sowie systematische Fehleranalyse. Sie installieren Software mit Helm und passen Konfigurationen mit Kustomize an. Die CKA-Prüfung buchen Sie separat bei der Linux Foundation. Danach folgen optionale Vertiefungen nach Teamverantwortung.

      5 Lernschritte
      1. Clusterkomponenten zusammenführen

        Beim Clusteraufbau mit kubeadm ordnen Sie Control Plane, Container Runtimes und CNI ihren Aufgaben bei Steuerung, Ausführung und Vernetzung zu.

      2. Platzierung und Speicher steuern

        Mit Scheduling-Regeln und persistentem Speicher üben Sie, wo Pods laufen und wie zustandsbehaftete Anwendungen ihren Speicher erhalten.

      3. Zugriffe mit RBAC begrenzen

        Sie weisen Benutzern und Service Accounts über RBAC passende Rechte zu, um erlaubte API-Aktionen und deren Geltungsbereich festzulegen.

      4. Upgrades und Wiederherstellung üben

        Sie üben geordnete Cluster-Upgrades sowie etcd-Sicherung und Wiederherstellung, um Änderungen und die Rückkehr zu gesichertem Zustand zu verstehen.

      5. Fehler nach betroffener Ebene eingrenzen

        Bei Netzwerk-, Anwendungs-, Speicher- und Zugriffsfehlern trennen Sie Symptome von Ursachen, um gezielte Diagnosehypothesen zu prüfen.

      • Voraussetzung: Die CKS-Vorbereitung braucht produktive Clusteradministration; planen Sie Zeit für Praxis und CKA-Prüfung ein. Zur CKS-Prüfung verlangt die Linux Foundation eine bestandene CKA, auch bei abgelaufenem Zertifikat; Vorbereitung genügt nicht.
      • Voraussetzung: Die CKA-Vorbereitung bildet die Grundlage für Clusteradministration auf CKA-Niveau; Betriebserfahrung in Ihrer eigenen Umgebung ergänzt die Übungen.
      6 weitere Beziehungen
      • Empfohlene Folge: Der Rollenpfad Administration vertieft diese Kompetenz.
      • Optionale Vertiefung: Bei Cilium im Team ergänzen Sie allgemeine Netzwerkpraxis um identitätsbasierte Zugriffsregeln, Flussdiagnose mit Hubble und Verschlüsselung zwischen Knoten mit WireGuard.
      • Optionale Vertiefung: Steht eine Ingress-Ablösung an, vertiefen Sie den Gateway-API-Überblick durch Migrationsplanung, Vergleich der Controller-Unterstützung und getestete Rückkehr zum bisherigen Betrieb.
      • Optionale Vertiefung: Für Rancher- oder OpenShift-Umgebungen ergänzen Sie Kubernetes-Praxis um plattformeigene Verwaltung von Anwendungen und Rechten; die Workshops bauen auf Kubernetes-Grundlagen auf und erfordern keine CKA-Vorbereitung.
      • Optionale Vertiefung: Benötigt Ihr Team Steuerung zwischen Anwendungsdiensten, ergänzt Istio die allgemeinen Netzwerkgrundlagen um verschlüsselte, gegenseitig authentisierte Verbindungen, Zugriffsregeln und Verkehrssteuerung.
      • Optionale Vertiefung: Für spezialisierte Kubernetes-Netzwerkarbeit können Sie auf CKA-Niveau eine CKNE-Vorbereitung anfragen; sie ist nicht auf Cilium beschränkt, die Prüfung ist noch nicht buchbar.

Mögliche Ziele

Dieser Pfad baut die fachlichen Grundlagen für diese Ziele auf.

  • ZielClusteradministration auf CKA-NiveauIn der Vorbereitung auf Certified Kubernetes Administrator (CKA) üben Sie Clusteraufbau, Upgrades, Sicherung, Wiederherstellung, Zugriffssteuerung und Fehleranalyse. Produktionserfahrung entsteht in Ihrer eigenen Umgebung. Fortgeschrittenes Monitoring, Sicherheitshärtung und Plattformpraxis sind gesonderte Vertiefungen.

Vertiefung

Optional weiterlernen; nicht in Workshopzahl, Tagen und Preis eingerechnet.

10 Kompetenzen anzeigen
  • Vorwissen

    Bestehende Erfahrung kann einzelne Stationen ersetzen.

    • VORWISSENOptionalAUF ANFRAGE
      Linux-Systemverwaltung (LFCS)

      Benutzer, Dienste, Netzwerke, Speicher, Fehleranalyse

      Linux Foundation Certified System Administrator (LFCS) prüft Benutzer, Dienste, Netzwerke, Speicher und Fehleranalyse auf Administrationsniveau, über die Linux-Einführung hinaus. Vorbereitung auf Anfrage, optional zur Vertiefung der für die CKA-Vorbereitung erwarteten Systemadministrationspraxis. Die Prüfung buchen und bezahlen Sie separat bei der Linux Foundation.

      Wenn Sie im Administrationsteam Linux-Benutzer, Dienste, Netzwerke und Speicher betreuen, können Sie nach dem Linux-Einstieg gezielte LFCS-Vorbereitung auf Anfrage ergänzen. Diese Vertiefung ist optional und keine Voraussetzung für die CKA-Vorbereitung; die dort erwartete Systemadministrationspraxis bleibt erforderlich.

  • Rollenfokus

    Dieser Lernpfad folgt einem Rollenpfad, den optionale Themen vertiefen.

    Erweitert den Pfad, ist aber kein Pflichtschritt.

    • VERTIEFUNGSKOMPETENZOptionalAUF ANFRAGE
      Kubernetes-Netzwerke (CKNE)

      Netzanbindung über Container Network Interface (CNI), Services, Namensauflösung, Verkehrssteuerung, Netzwerksicherheit, Netzwerkbeobachtung

      Certified Kubernetes Network Engineer (CKNE) prüft Kubernetes-Netzwerkarbeit über Cilium hinaus und geht von Administrationskenntnissen auf CKA-Niveau aus. Vorbereitung auf Anfrage; die Prüfung ist noch nicht buchbar. Sobald verfügbar, buchen und bezahlen Sie sie separat bei der Linux Foundation.

      Nach der CKA-Vorbereitung oder mit Administrationspraxis auf CKA-Niveau besprechen Sie bei Netzwerkverantwortung die Vorbereitung zum Certified Kubernetes Network Engineer (CKNE) auf Anfrage. Die Beta ist beendet, die Prüfung noch nicht verfügbar oder buchbar. Sobald sie verfügbar ist, lässt sich die Vorbereitung mit praktischer Netzwerkkonfiguration planen.

    • SPEZIALISIERUNGOptionalVERTIEFUNG
      Observability

      Metriken, Protokolle und Alarmregeln konfigurieren und die erfassten Betriebssignale auswerten.

      Verantworten Sie im Team Monitoring und Alarmierung, führt diese optionale Vertiefung zur Auswertung von Messwerten und Logs. Im folgenden Workshop verbinden Sie diese etwa in einem Dashboard zur Fehleranalyse.

    • VERTIEFUNGSKOMPETENZOptionalVERTIEFUNG
      Metriken, Logs & Alerting

      Prometheus, Grafana, Loki, Dashboards, Alerting

      Mit Prometheus, Grafana und Loki erfassen und analysieren Sie Metriken und Logs aus Kubernetes. Sie erstellen Dashboards, konfigurieren Alarme und definieren messbare Serviceziele. Bei Störungen führen Sie Signale zusammen und untersuchen auch Datenlücken und Ressourcenprobleme des Monitoring-Stacks.

      Danach können Sie Kubernetes-Metriken und Logs mit Prometheus, Grafana und Loki auswerten, Dashboards und Alarme einrichten und Störungen systematisch untersuchen.

      Verantworten Sie Alarmierung, Dashboards und Bereitschaftsdienst, üben Sie mit Kubernetes-Administrationspraxis PromQL und LogQL für Abfragen, Zuverlässigkeitsziele mit tolerierten Fehleranteilen (Fehlerbudgets) sowie Skalierung und Leistungsoptimierung des Monitoring-Systems über die Grundlagen hinaus. Der Workshop vermittelt Prometheus praktisch; anschließend ist die Vorbereitung zum Prometheus Certified Associate (PCA) auf Anfrage verfügbar.

      4 Lernschritte
      1. Metriken und Logs erfassen

        Sie erfassen Metriken mit Prometheus und Logs mit Loki, um Messwerte und Ereignisse als unterschiedliche Informationsquellen zu verstehen.

      2. Daten abfragen und zusammenführen

        Mit PromQL und LogQL wählen Sie relevante Daten aus und verbinden sie in Grafana-Dashboards, um Auffälligkeiten im Kontext zu betrachten.

      3. Alarme und Serviceziele definieren

        Sie formulieren messbare Serviceziele und richten Alarmregeln sowie Empfänger ein, damit kritische Zustände sichtbar werden.

      4. Störungen anhand von Signalen untersuchen

        Vom Alarm über das Dashboard bis zu den Logs verfolgen Sie Störungen und prüfen auch Datenlücken sowie Ressourcenprobleme im Monitoring.

      2 weitere Beziehungen
      • Optionale Vertiefung: Mit Erfahrung in der Entwicklung von HTTP-Services ergänzen Sie die Betriebssicht um Anwendungstelemetrie und Traces.
      • Optionale Vertiefung: Die Spezialisierung Observability erweitert den Pfad um diese Kompetenz.
    • VERTIEFUNGSKOMPETENZOptionalVERTIEFUNG
      Traces und Telemetrie

      OpenTelemetry, Instrumentierung, Kontextweitergabe, Collector, Tempo, Exportstörungen

      Sie instrumentieren HTTP-Webdienste mit OpenTelemetry und verfolgen Kontext über Dienstgrenzen. Im Collector verarbeiten Sie Traces, Metriken und Logs in getrennten Signal-Pipelines; in Grafana untersuchen Sie ihre Zusammenhänge und prüfen Exportfehler. Nötig sind HTTP-Entwicklungspraxis, sicherer Umgang mit Terminal, YAML und Containern, Grundlagen zu Pods, Deployments und Services sowie Grundkenntnisse in Go, Node.js mit JavaScript oder TypeScript, Python oder Java.

      Danach können Sie HTTP-Dienste instrumentieren, dienstübergreifende Anfragen verfolgen und mit verbundenen Signalen Anwendungsfehler von Telemetriestörungen unterscheiden.

      Nur für Teammitglieder, die auch Anwendungscode instrumentieren, also Messpunkte ergänzen: Sie verfolgen Anfragen mit OpenTelemetry über Servicegrenzen. Sonst deckt der Monitoring-Workshop die Betriebssicht ab. Erforderlich sind HTTP-Serviceentwicklung und Grundkenntnisse in Go, Node.js mit JavaScript oder TypeScript, Python oder Java.

      5 Lernschritte
      1. Den Telemetriepfad verstehen

        API, SDK, Collector und Backends ordnen Sie im Datenfluss ein, um Erzeugung, Verarbeitung und Speicherung von Telemetrie zu unterscheiden.

      2. Anfragen mit Kontext instrumentieren

        Automatische Spans ergänzen Sie um fachlichen Kontext und prüfen die Kontextweitergabe, damit Anfragen über Dienstgrenzen nachvollziehbar bleiben.

      3. Signale im Collector verarbeiten

        Getrennte Collector-Pipelines für Traces, Metriken und Logs machen sichtbar, wie Signale empfangen, verarbeitet und exportiert werden.

      4. Telemetrie zur Fehlersuche verbinden

        In Grafana verknüpfen Sie Traces aus Tempo mit Metriken und Logs, um auffälliges Serviceverhalten anhand einzelner Anfragen zu untersuchen.

      5. Exportstörungen eingrenzen

        Anhand von Warteschlangen, Wiederholungsversuchen und Collector-Metriken unterscheiden Sie Exportstörungen von Fehlern der Anwendung.

    • VERTIEFUNGSKOMPETENZOptionalVERTIEFUNG
      Clusternetzwerk mit Cilium

      Cilium, Hubble, L3/L4/L7-Policies, FQDN-Egress, kube-proxy-Ersatz, WireGuard

      Sie konfigurieren Cilium, verfolgen Netzwerkflüsse mit Hubble und begrenzen Zugriffe mit Policies. Außerdem untersuchen Sie den kube-proxy-Ersatz, die Verschlüsselung zwischen Nodes mit WireGuard und Fehler im Datenpfad. eBPF-Programmierung gehört nicht zu den Voraussetzungen.

      Danach können Sie Cilium konfigurieren, Netzwerkzugriffe mit Policies begrenzen und mit Hubble sowie Diagnosedaten Fehler in Servicepfaden und Regeln eingrenzen.

      Bei Cilium-Einsatz oder benötigter Netzwerksicht üben Sie Regeln für HTTP-Zugriffe und DNS-Namen, Flussdiagnose mit Hubble, kube-proxy-Ersatz und Verschlüsselung zwischen Knoten, über grundlegende Netzwerkregeln hinaus. Voraussetzung: Kubernetes-Praxis und Netzwerkgrundlagen einschließlich IP-Bereichen, DNS, TCP und UDP. Der Workshop vermittelt Cilium praktisch; Vorbereitung zum Cilium Certified Associate (CCA) ist ergänzend auf Anfrage verfügbar.

      5 Lernschritte
      1. Cilium im Datenpfad einordnen

        Sie prüfen Installationsvoraussetzungen und verfolgen Pod- und Servicepfade, um Ciliums Rolle bei Routing und Lastverteilung zu verstehen.

      2. Kommunikation mit Hubble untersuchen

        Hubble-Flows zeigen Quellen, Ziele und verworfene Verbindungen, sodass Sie benötigte Kommunikation vor dem Einschränken erfassen können.

      3. Netzwerkzugriffe gezielt begrenzen

        Regeln für Identitäten, Ports, HTTP und FQDN-Egress prüfen Sie mit erlaubten und verweigerten Zugriffen, um ihre Wirkung zu belegen.

      4. Servicepfade und Verschlüsselung prüfen

        Beim kube-proxy-Ersatz und bei WireGuard prüfen Sie Servicepfade und Verschlüsselungsgrenzen, um die Wirkung der Betriebsoptionen zu verstehen.

      5. Fehler im Datenpfad eingrenzen

        Status, Hubble-Flows und Endpoint-Daten verbinden Sie zu einem Diagnosepfad, der bei Bedarf bis zu eBPF-Programmen und Cilium-Maps führt.

    • VERTIEFUNGSKOMPETENZOptionalVERTIEFUNG
      Routing mit Gateway API

      Gateway API, HTTPRoute, TLS, Controller-Unterstützung, Ingress-Migration, Rollback

      Sie konfigurieren Gateways und Routes und prüfen TLS sowie die Unterstützung durch Controller. Außerdem untersuchen Sie Statusbedingungen und planen den Übergang von Ingress zur Gateway API mit einer Rückfallmöglichkeit.

      Danach können Sie Gateway-Routing und TLS prüfen, Fehler über Statusbedingungen eingrenzen und eine Ingress-Migration mit getesteter Rückfallmöglichkeit vorbereiten.

      Beim Wechsel von Ingress zur Gateway API gehen Sie über die Grundlagen der CKA-Vorbereitung hinaus: Sie vergleichen Controller und migrieren schrittweise mit getestetem Rückweg. Voraussetzung sind Kubernetes-Netzwerkzugriff und TLS-Grundlagen für verschlüsselte Verbindungen.

      4 Lernschritte
      1. Ressourcen und Zuständigkeiten verstehen

        GatewayClass, Gateway und Routes trennen Zuständigkeiten, damit Sie gemeinsame Zugänge und die Anbindung einzelner Dienste bewusst gestalten.

      2. HTTP-Routing aufbauen und prüfen

        Mit HTTPRoute ordnen Sie Anfragen passenden Backends zu und prüfen Statusbedingungen, um Routingregeln und Referenzfehler zu unterscheiden.

      3. TLS und Controller-Unterstützung prüfen

        Sie prüfen TLS-Verbindungen und Zertifikatsvertrauen und gleichen benötigte Funktionen mit der ausgewiesenen Controller-Unterstützung ab.

      4. Migration mit Rückweg vorbereiten

        Parallele Tests von Ingress und Gateway API sowie ein erprobter Rollback liefern die Grundlage für eine begründete Umschaltentscheidung.

    • VERTIEFUNGSKOMPETENZOptionalVERTIEFUNG
      Service Mesh mit Istio

      Istio, Traffic Management, mTLS, Authorization Policies, JWT, Fehleranalyse

      Sie konfigurieren Istio für die Kommunikation zwischen Services und den Zugriff von außen. Dabei üben Sie mTLS, Zugriffskontrollen und Traffic Management und untersuchen Betriebsfragen eines Service Mesh. Dieser Schwerpunkt ersetzt keine vertiefte Gateway-API-Migration.

      Danach können Sie mit Istio Service-Traffic lenken, Verbindungen und Zugriffe absichern und Ursachen für Kommunikationsfehler untersuchen.

      Benötigen Ihre Services verschlüsselte, autorisierte Kommunikation, konfigurieren Sie Istio-Verkehrssteuerung, mTLS für verschlüsselte Serviceverbindungen und Zugriffsregeln. Services, NodePort und Ingress müssen vertraut sein. Der Workshop vermittelt Istio praktisch; Vorbereitung zum Istio Certified Associate (ICA) ist ergänzend auf Anfrage verfügbar.

      4 Lernschritte
      1. Aufgaben im Mesh einordnen

        Die Rollen von Istiod und Envoy zeigen, wie Istio Konfiguration verteilt und die Kommunikation zwischen Services steuert.

      2. Traffic gezielt lenken

        Mit Routing-Regeln und einem Gateway lenken Sie Anfragen zu Service-Versionen und ermöglichen den Zugriff von außen.

      3. Verbindungen und Zugriffe absichern

        Sie kombinieren mTLS, Authorization Policies und JWT-Prüfung, um Verbindungen zu verschlüsseln und erlaubte Aufrufe festzulegen.

      4. Fehler im Zusammenspiel untersuchen

        Metriken, Traces und Proxy-Konfigurationen helfen Ihnen, verzögerte oder abgelehnte Anfragen im Mesh auf ihre Ursachen zu untersuchen.

    • VERTIEFUNGSKOMPETENZOptionalWAHL
      Kubernetes-Plattformen

      Workloads, Zugriffsrechte, Storage, Rancher oder OpenShift

      Sie verwalten Workloads, Zugriffsrechte und Storage auf einer ausgewählten Kubernetes-Plattform. Wählen Sie Rancher oder OpenShift passend zu Ihrer Umgebung. Plattforminstallation, Clusterverwaltung und Wiederherstellung unterscheiden sich zwischen den Workshops.

      Danach können Sie auf der gewählten Plattform Rancher oder OpenShift Workloads bereitstellen, persistenten Speicher anbinden und Zugriffsrechte verwalten.

      Laufen Ihre Cluster auf Rancher, wählen Sie Rancher; laufen sie auf OpenShift, wählen Sie OpenShift. Sie stellen Anwendungen bereit und verwalten Zugriffsrechte auf Ihrer Plattform. Ist diese bereits im Einsatz, passt der Workshop auch direkt nach dem Kubernetes-Aufbauworkshop.

      4 Lernschritte
      1. Die Plattform einordnen

        Sie erkunden, wie die gewählte Plattform Rancher oder OpenShift Kubernetes ergänzt und Cluster-Ressourcen über ihre Oberfläche zugänglich macht.

      2. Workloads bereitstellen

        Beim Bereitstellen von Anwendungen nutzen Sie ConfigMaps und Secrets, um Einstellungen und Zugangsdaten getrennt vom Container-Image zu verwalten.

      3. Persistenten Speicher anbinden

        Sie binden persistenten Speicher an Workloads an und untersuchen, wie Anwendungsdaten unabhängig von kurzlebigen Containern erhalten bleiben.

      4. Zugriffsrechte gezielt vergeben

        Anhand von Rollen und Benutzerzuweisungen prüfen Sie, wer auf Ressourcen zugreifen darf und wie Berechtigungen diesen Zugriff begrenzen.

      1 von 2 wählen

      Wählen Sie Rancher für Rancher-verwaltete Cluster, OpenShift für OpenShift-Umgebungen; OpenShift-Vorerfahrung ist nicht nötig.

    • ROLLENKOMPETENZOptionalOPTIONAL
      Cluster und Software-Lieferkette sichern

      Härtung nach CIS (Center for Internet Security), Richtlinien, Secrets wie Passwörter, Laufzeit, Software-Lieferkette, Audit-Logs, Forensik

      Für Certified Kubernetes Security Specialist (CKS) üben Sie Härtung nach CIS-Benchmarks: AppArmor, seccomp, Pod Security, etcd-Verschlüsselung und standardmäßig sperrende Netzwerkregeln. Dazu kommen Software-Stücklisten, Image-Signaturen, Zulassungs- und Schwachstellenprüfungen, OpenID-Connect-Anmeldung sowie Laufzeiterkennung mit Falco und Vorfallanalyse anhand von Audit-Logs.

      Danach können Sie Kubernetes-Komponenten härten, Images vor der Zulassung prüfen und Sicherheitsvorfälle mit Laufzeitdaten und Audit-Logs untersuchen.

      Die Linux Foundation verlangt vor der Certified Kubernetes Security Specialist (CKS) Prüfung eine bestandene CKA-Prüfung, auch bei abgelaufener Zertifizierung; Vorbereitung genügt nicht. Übernehmen Sie Clustersicherheit, üben Sie Härtung, Laufzeitsicherheit und Lieferkettenschutz, etwa durch Schwachstellensuche in Container-Images. Der Workshop verlangt Erfahrung in der Administration produktiver Kubernetes-Cluster.

      5 Lernschritte
      1. Cluster und Zugriffe härten

        Sie prüfen Cluster-Komponenten nach CIS und begrenzen Zugriffsrechte, um Schwachstellen und unnötige Berechtigungen zu erkennen.

      2. Pods, Secrets und Netzwerke schützen

        Sie begrenzen Container-Zugriffe mit Pod Security, AppArmor, seccomp und Netzwerkregeln; etcd-Verschlüsselung schützt gespeicherte Secrets.

      3. Images vor der Zulassung prüfen

        Mit Stücklisten, Signaturen und Schwachstellenscans prüfen Sie Images und setzen Zulassungsregeln für deren Einsatz durch.

      4. Verdächtige Aktivitäten erkennen

        Falco-Regeln erkennen verdächtiges Laufzeitverhalten, während Audit-Logs kritische API-Zugriffe für die Untersuchung festhalten.

      5. Vorfälle eingrenzen und rekonstruieren

        Sie isolieren verdächtige Pods und untersuchen Audit-Logs sowie Forensik-Daten, um Angriffswege und Ursachen nachzuvollziehen.

Welche Workshops umfasst die Beispielroute Kubernetes Administrator?

Die Beispielroute umfasst DW2, DW3, DW9 und DW6. Sie deckt folgende Kompetenzen ab: Kubernetes-Einstieg, Workloads und Skalierung, Netzwerk, Zugriff und Betrieb, Software mit Helm verwalten und Clusterbetrieb & Troubleshooting.

BEISPIELROUTE (ROLLENPFAD: OPERATIONS)

Kubernetes Administrator

Für Administratoren und Betriebsteams mit Linux-Praxis: Sie üben, Kubernetes-Cluster aufzubauen, zu warten und Fehler zu beheben. Der Pfad bereitet auf die Certified Kubernetes Administrator (CKA) Prüfung vor, separat bei der Linux Foundation buchbar. Optionale Vertiefungen richten sich nach Ihrer Teamverantwortung.

Routenumfang
4
Trainingstage
12
Listenpreisbasis, netto p. P.
6.660 €

Eingerechnet: DW2, DW3, DW9 und DW6. Zusätzliche Workshops sind nicht eingerechnet.

Workshops dieser Beispielroute

Jeder Workshop zeigt Rolle, abgedeckte Kompetenzen und Planungsdaten.

4 Workshops, fachlich empfohlene Reihenfolge

Vorbereitung

Vorbereitung bei Bedarf

Nicht in Workshopzahl, Tagen und Preis eingerechnet.
  • Docker-Grundlagen

    Bei Bedarf: 1 von 2

    • DW1 Einführung in Docker

      Wenn Ihnen Containerpraxis fehlt, bauen Sie Docker-Images und starten, untersuchen und stoppen Container. Dieser Lebenszyklus hilft später bei der Fehleranalyse an Containern und ihren Laufzeitdiensten auf Kubernetes-Knoten; Linux-Terminalpraxis wird vorausgesetzt.

    • DW8 Einführung in Podman

      Setzt Ihre Organisation Podman ein, wählen Sie diesen Einstieg anstelle von Docker. Sie bauen Images und betreiben Container mit Podman, passend zu Ihrer Arbeitsumgebung; Linux-Terminalpraxis wird vorausgesetzt.

Kernroute

  1. STARTPUNKT (KUBERNETES-EINSTIEG)

    DW2 Einführung in Kubernetes

    Für den Einstieg in die Clusteradministration lernen Sie Architektur, Pods, Deployments, Services und Speichergrundlagen kennen. Im Labor stellen Sie mit kubectl eine Anwendung bereit, machen sie erreichbar und untersuchen ihren Zustand; Linux- und Terminalpraxis werden vorausgesetzt.

    ABGEDECKTE KOMPETENZEN

    Architektur, Pods, Deployments, Deployment-Strategien, Services, Namespaces, CoreDNS, Storage und CSI, ConfigMaps, Secrets, kubectl

    3 Tage, 1.665 € netto

    Termin auswählen

  2. BETRIEBSPRAXIS

    DW3 Kubernetes Advanced

    Betreibt Ihr Team Anwendungen mit dauerhaft gespeicherten Daten, üben Sie Datenbankbetrieb mit Operatoren, also automatisierten Verwaltungshelfern. Sie legen den Ressourcenbedarf fest, steuern die Platzierung auf Clusterknoten und konfigurieren automatische Skalierung; Kubernetes-Grundlagen werden vorausgesetzt.

    ABGEDECKTE KOMPETENZEN

    StatefulSets, Datenbank-Operatoren, Scheduling, Ressourcenmanagement, HPA, VPA, KEDA, Ingress und Gateway API im Überblick, Service Mesh im Überblick, Network Policies, RBAC, Monitoring, Logging

    2 Tage, 1.110 € netto

    Termin auswählen

  3. BETRIEBSPRAXIS

    DW9 Einführung in Helm für Kubernetes

    Helm gehört zum CKA-Curriculum für Clusterkomponenten. Ohne Helm-Vorkenntnisse installieren Sie Fremdsoftware wie Ingress-Controller, Monitoring und Datenbanken, passen Konfigurationswerte (Values) an, führen Upgrades durch und setzen Änderungen zurück. Der Workshop umfasst auch die Entwicklung eigener Charts, also installierbarer Softwarepakete.

    ABGEDECKTE KOMPETENZEN

    Charts, Values, Releases, Upgrades, Rollbacks

    3 Tage, 1.665 € netto

    Termin auswählen

  4. ROLLENKOMPETENZ

    DW6 CKA-Prüfungsvorbereitung

    Für die Clusterverantwortung üben Sie Aufbau mit kubeadm, Upgrades, Sicherung und Wiederherstellung von etcd, dem Clusterdatenspeicher, sowie systematische Fehleranalyse. Sie installieren Software mit Helm und passen Konfigurationen mit Kustomize an. Die CKA-Prüfung buchen Sie separat bei der Linux Foundation. Danach folgen optionale Vertiefungen nach Teamverantwortung.

    ABGEDECKTE KOMPETENZEN

    kubeadm, Container Runtimes, etcd-Backup und Wiederherstellung, CNI, Scheduling, Storage, RBAC, Upgrades, Fehleranalyse

    4 Tage, 2.220 € netto

    Termin auswählen

Vertiefung

Optionale Vertiefung

Nicht in Workshopzahl, Tagen und Preis eingerechnet.
  • DW10 Kubernetes Monitoring und Observability

    Verantworten Sie Alarmierung, Dashboards und Bereitschaftsdienst, üben Sie mit Kubernetes-Administrationspraxis PromQL und LogQL für Abfragen, Zuverlässigkeitsziele mit tolerierten Fehleranteilen (Fehlerbudgets) sowie Skalierung und Leistungsoptimierung des Monitoring-Systems über die Grundlagen hinaus. Der Workshop vermittelt Prometheus praktisch; anschließend ist die Vorbereitung zum Prometheus Certified Associate (PCA) auf Anfrage verfügbar.

  • DW11 Einführung in OpenTelemetry

    Nur für Teammitglieder, die auch Anwendungscode instrumentieren, also Messpunkte ergänzen: Sie verfolgen Anfragen mit OpenTelemetry über Servicegrenzen. Sonst deckt der Monitoring-Workshop die Betriebssicht ab. Erforderlich sind HTTP-Serviceentwicklung und Grundkenntnisse in Go, Node.js mit JavaScript oder TypeScript, Python oder Java.

  • DW32 Einführung in Cilium

    Bei Cilium-Einsatz oder benötigter Netzwerksicht üben Sie Regeln für HTTP-Zugriffe und DNS-Namen, Flussdiagnose mit Hubble, kube-proxy-Ersatz und Verschlüsselung zwischen Knoten, über grundlegende Netzwerkregeln hinaus. Voraussetzung: Kubernetes-Praxis und Netzwerkgrundlagen einschließlich IP-Bereichen, DNS, TCP und UDP. Der Workshop vermittelt Cilium praktisch; Vorbereitung zum Cilium Certified Associate (CCA) ist ergänzend auf Anfrage verfügbar.

Weitere 5 Workshops anzeigen
  • DW35 Einführung in Kubernetes Gateway API

    Beim Wechsel von Ingress zur Gateway API gehen Sie über die Grundlagen der CKA-Vorbereitung hinaus: Sie vergleichen Controller und migrieren schrittweise mit getestetem Rückweg. Voraussetzung sind Kubernetes-Netzwerkzugriff und TLS-Grundlagen für verschlüsselte Verbindungen.

  • DW16 Einführung in Istio und Service Mesh

    Benötigen Ihre Services verschlüsselte, autorisierte Kommunikation, konfigurieren Sie Istio-Verkehrssteuerung, mTLS für verschlüsselte Serviceverbindungen und Zugriffsregeln. Services, NodePort und Ingress müssen vertraut sein. Der Workshop vermittelt Istio praktisch; Vorbereitung zum Istio Certified Associate (ICA) ist ergänzend auf Anfrage verfügbar.

  • Kubernetes-Plattformen

    Bei Bedarf: 1 von 2

    Laufen Ihre Cluster auf Rancher, wählen Sie Rancher; laufen sie auf OpenShift, wählen Sie OpenShift. Sie stellen Anwendungen bereit und verwalten Zugriffsrechte auf Ihrer Plattform. Ist diese bereits im Einsatz, passt der Workshop auch direkt nach dem Kubernetes-Aufbauworkshop.

  • DW7 CKS-Prüfungsvorbereitung

    Die Linux Foundation verlangt vor der Certified Kubernetes Security Specialist (CKS) Prüfung eine bestandene CKA-Prüfung, auch bei abgelaufener Zertifizierung; Vorbereitung genügt nicht. Übernehmen Sie Clustersicherheit, üben Sie Härtung, Laufzeitsicherheit und Lieferkettenschutz, etwa durch Schwachstellensuche in Container-Images. Der Workshop verlangt Erfahrung in der Administration produktiver Kubernetes-Cluster.

Warum ist diese Route so aufgebaut?

Die Route folgt Lernfragen: Jede Station baut auf der vorherigen auf. Hier erfahren Sie, warum die Übergänge sinnvoll sind.

Fachlich empfohlene Reihenfolge, keine formale Prüfungszulassung.

Das Routenprinzip

Jede Station beantwortet eine andere Lernfrage.

  1. Fundament verstehen

    Wer im Team braucht Kubernetes-Grundlagen für den Clusterbetrieb?

  2. Betrieb vertiefen

    Wer soll Anwendungen skalieren, Zugriffe begrenzen und Störungen erkennen?

  3. Clustersoftware verwalten

    Wer soll Clustersoftware installieren, konfigurieren, aktualisieren und bei Problemen zurücksetzen?

  4. Clusteradministration üben

    Wer übernimmt Clusteraufbau, Wartung und Wiederherstellung und braucht dafür CKA-Vorbereitung?

Die fachliche Logik im Detail

Kurze Begründungen machen die Übergänge nachvollziehbar, ohne die Route erneut abzubilden.

  1. DW2 danach DW3: Fachliche Grundlage

    Warum kommen Kubernetes-Grundlagen vor dem Anwendungsbetrieb?

    Kenntnisse zu Pods, Deployments und Services sind die fachliche Voraussetzung für Datenbankbetrieb, Ressourcenplanung und automatische Skalierung. Gleichwertige Praxiserfahrung kann den Grundlagenworkshop ersetzen; dies ist keine formale Zulassungsregel.

  2. DW3 danach DW9: Empfohlene Reihenfolge

    Warum folgt Helm auf die Vertiefung des Betriebs?

    Kenntnisse zu Zugriffsrechten und vertraulichen Konfigurationsdaten (Secrets) helfen, wenn Sie diese über Helm-Konfigurationswerte setzen. Diese Reihenfolge ist empfohlen. Der Helm-Workshop setzt Kubernetes-Grundlagen sowie kubectl-, YAML- und Kommandozeilenpraxis voraus, aber keinen vorherigen Aufbauworkshop.

  3. DW9 danach DW6: Vorbereitung auf die Prüfung

    Warum gehört Helm vor der CKA-Vorbereitung zur Kernroute?

    Das CKA-Curriculum nennt die Installation von Clusterkomponenten mit Helm und Kustomize; die CKA-Vorbereitung nutzt beide Werkzeuge. Deshalb gehört Helm zur Kernroute. Für die CKA-Vorbereitung brauchen Sie neben Kubernetes-Grundlagen Linux- und Kommandozeilenpraxis, YAML und einen Texteditor sowie Erfahrung in Systemadministration oder DevOps.

Was ist fest, was flexibel?

Der Status zeigt, welche Kernstationen in den Gesamtwerten berücksichtigt sind und wo Vorwissen oder Lernziel Spielraum lassen. Optionale Ergänzungen zählen erst bei Auswahl dazu.

  • In dieser Route berücksichtigt

    Feste Station der Kernroute. Ein Workshop kann mehrere Kompetenzen abdecken.

  • Gleichwertige Alternative

    Podman ersetzt den optionalen Docker-Einstieg, wenn Ihre Organisation Podman einsetzt.

  • Optional

    Zusätzliche Vertiefung für bestimmte Teamverantwortung: Wählen Sie diese Ergänzungen passend zu den Aufgaben Ihrer Teammitglieder, außerhalb der Kernroute.

  • Auf Anfrage

    Prüfungsvorbereitung auf Anfrage: keine öffentlichen Termine oder Preise, außerhalb aller Summen; Umfang, Sprache, Format und Preis vereinbaren Sie nach einem Vorgespräch. Eine Anfrage ist weder Buchung noch Prüfungsanmeldung; verfügbare Prüfungen buchen und bezahlen Sie separat bei der Linux Foundation.

Quellen dieser Route

Agenda · Übungsumgebung · Prüfungsstelle · geprüft am

Methodik und Quellen ansehen

Wie wird aus der Roadmap praktische Erfahrung?

Die Roadmap ordnet Kompetenzziel und Reihenfolge; die Workshopagenda zeigt die Inhalte. In Praxisworkshops wenden Sie das Wissen im browserbasierten Dojo an. Die Teilnahmebescheinigung dokumentiert die Workshopteilnahme, ersetzt aber keinen Prüfungsnachweis; Prüfungen für CKA finden separat bei der Linux Foundation beziehungsweise CNCF statt.

Vom Lernziel zur Anwendung

4 nachvollziehbare Schritte

  1. Kompetenzziel

    Das Lernziel beschreibt eine konkrete Tätigkeit.

  2. Workshopagenda

    Inhalte und Reihenfolge sind nachvollziehbar.

  3. Dojo-Praxis

    In Praxisworkshops wenden Sie das Wissen in Dojo-Übungen an.

  4. Transfer & Einordnung

    Die Teilnahmebescheinigung dokumentiert Teilnahme, keine Zertifizierung.

Was „abgedeckt“ bedeutet und wie wir es belegen

4 Kriterien: direkt belegt

  • Sichtbar

    Inhalte sind nachvollziehbar

    „Abgedeckt“ ist eine redaktionelle Einordnung der sichtbaren Workshopagenda, kein Nachweis geprüfter Kompetenz.

  • Geordnet

    Reihenfolge ist begründet

    Die Agenda ordnet Themen in einer nachvollziehbaren Lernfolge.

  • Angewendet

    Wissen wird praktisch angewendet

    In Praxisworkshops wenden Sie das Wissen in Übungen im browserbasierten Dojo an.

  • Abgegrenzt

    Nachweise bleiben getrennt

    Die Teilnahmebescheinigung und der Prüfungsnachweis bleiben klar voneinander getrennt.

Fachlich geprüft vom Expertenteam der DevNinjas GmbH

Quellen geprüft am

Welcher Kubernetes-Lernpfad passt zu Ihrem Ziel?

Vergleichen Sie die verwandten Pfade nach Kompetenzen und fachlichem Schwerpunkt. Prüfen Sie vor der Buchung die Voraussetzungen des jeweiligen Workshops.

Für Softwareentwickler: Sie üben, eigene Anwendungen auf einer von anderen betriebenen Kubernetes-Plattform bereitzustellen, zu konfigurieren und Fehler zu beheben, bis zur Vorbereitung auf die separat gebuchte Prüfung Certified Kubernetes Application Developer (CKAD) der Linux Foundation. Automatisierte Build-Pipelines, Telemetrie (Messdaten), Operatorentwicklung und GitOps-Auslieferung sind optionale Ergänzungen außerhalb der Kernroute.

  • ROLLENSPEZIFISCHE ALTERNATIVE
  • Kernroute 10 bis 11 Tage
  • 4 Workshops
  • ROLLENPFAD: DEVELOPMENT

Passt, wenn Sie dieselbe Basis nutzen, aber einen anderen fachlichen Schwerpunkt setzen möchten.

Kernrouten im Vergleich

In beiden Kernrouten

  • Kubernetes-EinstiegEinstieg
  • Workloads und Skalierung
  • Netzwerk, Zugriff und Betrieb

Nur in dieser Kernroute

  • Manifeste verwalten
  • Workloads entwickeln & debuggen

Häufige Fragen zum Kubernetes-Lernpfad

Ein Lernpfad ist eine empfohlene Reihenfolge, keine Buchungspflicht. Welche Workshops sinnvoll sind, hängt von Ihren Container-Grundlagen, Ihrer Zielrolle und vorhandener Praxiserfahrung ab. Die angezeigte Dauer und der Preis beziehen sich auf die Kernroute.

CKA oder CKAD: Was passt zu meiner Verantwortung im Kubernetes-Betrieb?

Die Vorbereitung zum Certified Kubernetes Administrator (CKA) passt zur Verantwortung für Kubernetes-Cluster: Sie üben Clusteraufbau, kontrollierte Upgrades und systematische Fehleranalyse. Die Vorbereitung zum Certified Kubernetes Application Developer (CKAD) richtet sich auf Anwendungen innerhalb des Clusters. Die Kubernetes-Zertifizierungsübersicht vergleicht die Prüfungsziele.

Brauche ich produktive Clustererfahrung vor der CKA-Vorbereitung?

Für die CKA-Vorbereitung müssen Sie noch keine produktiven Kubernetes-Cluster administriert haben. Der CKA-Workshop setzt Kubernetes- und Linux-Kenntnisse sowie Erfahrung in Systemadministration oder DevOps voraus.

Falls Ihnen Grundlagen fehlen, kommt deren Vorbereitung zum Workshopumfang hinzu. Wie zusätzliche Schulungen die Gesamtdauer und Kosten verändern, erklärt die Lernpfad-Übersicht.

Deckt der Administrator-Lernpfad Rancher oder OpenShift vollständig ab?

Die Kernroute des Kubernetes-Administrator-Lernpfads ersetzt keine plattformspezifische Schulung zu Rancher oder Red Hat OpenShift.

Die Rancher-Schulung behandelt die Verwaltung von Kubernetes-Clustern im Rancher-Kontext. Die OpenShift-Schulung behandelt unter anderem Projects, Routes und plattformspezifische Zugriffsregeln. Beide setzen Kubernetes-Grundkenntnisse voraus.

Reicht Kubernetes-Administration als Vorwissen für die OpenTelemetry-Vertiefung?

Kubernetes-Administration allein reicht für die OpenTelemetry-Vertiefung nicht aus: Sie benötigen Erfahrung mit der Entwicklung von HTTP-Services und Kenntnisse einer unterstützten Programmiersprache.

Die OpenTelemetry-Einführung passt zur Arbeit an Anwendungscode und dessen Telemetrie. Für Metriken, Logs und Alarmierung aus Betriebssicht gibt es den Kubernetes-Monitoring-Workshop. Dieser verlangt sicheren Umgang mit Deployments, Services, RBAC und Helm; Vorkenntnisse der behandelten Monitoring-Werkzeuge sind nicht erforderlich.

Vincent Sturm, Key Account Manager

Mit Vincent Ihre Teamroute besprechen

Mit Vincent besprechen Sie Ziele, Rollen, Zeitrahmen, Format und passende Workshopfolgen. Technische Fragen können Sie anschließend bei Bedarf mit unserem Trainerteam vertiefen.
Öffentliche Termine ansehen