Container und Kubernetes Zero to Hero

Mit Linux-Terminalpraxis packen IT-Fachkräfte Anwendungen in Container, rollen sie im vorhandenen Kubernetes-Cluster aus, machen sie erreichbar, skalieren und konfigurieren sie je Umgebung. Programmierkenntnisse sind nicht nötig.

DER LERNPFAD IM ÜBERBLICK

Container und Kubernetes Zero to Hero: Stufen, Umfang und Reihenfolge

Die Route führt in 4 Stufen von „Vorwissen“ bis „Betriebspraxis“. Workshops, Trainingstage und Preis beziehen sich auf die Kernroute.

  • 4 Workshops · Kernroute
  • 9–10 Trainingstage · Kernroute
  • 4.995 bis 5.550 € netto · Kernroute
  1. Vorwissen

    Bestehende Erfahrung kann einzelne Stationen ersetzen.

  2. Container-Fundament

    Eine der beiden Container-Grundlagen führt in den gemeinsamen Kubernetes-Einstieg.

  3. Kubernetes-Einstieg

    Praktische Grundlage für spätere Rollenaufgaben und Zertifizierungsziele mit praktischer Prüfung.

  4. Betriebspraxis

    Sie vertiefen Anwendungsbetrieb, Skalierung, Zugriffs- und Netzregeln, Betriebssignale und Konfiguration je Umgebung.

Ihre Route durch den Lernpfad

EIGENER LERNPFAD

Was Sie bereits mitbringen

Prüfen Sie, welche Lernschritte Sie noch benötigen.

Einstieg mit 3 Fragen finden

TEAMROUTE: OPTIONAL

Ein gemeinsames Schulungsprogramm planen

Rollen → Kompetenzlücken → gemeinsamer Plan

Ergebnis: eine nachvollziehbare Route für das gesamte Team.

Ihre Selbsteinschätzung

Wählen Sie jeweils die Antwort, die Ihre aktuelle Situation am besten beschreibt.

Empfehlung ohne Kontaktdaten oder Anmeldung

Ziel durch diesen Lernpfad festgelegt

Kompetenzen, Reihenfolge, Workshops

Welche Kubernetes-Kompetenzen bauen aufeinander auf?

Die Lernschritte zeigen die empfohlene Reihenfolge dieses Pfads. Je nach Ziel kommen Spezialisierungen, optionale Vertiefungen oder Zertifizierungsziele hinzu. Zu jedem Lernschritt sehen Sie, welche Workshops die Inhalte abdecken.

So lesen Sie den Lernpfad
  • Pflicht oder empfohlen
  • Auswahl
  • Optionale Vertiefung
  • Weiterführender Lernpfad

Vorbereitung

Vorab bei Bedarf; nicht in Workshopzahl, Tagen und Preis eingerechnet.

2 Kompetenzen anzeigen
  • Vorwissen

    Bestehende Erfahrung kann einzelne Stationen ersetzen.

    • VORWISSENOptionalBEI BEDARF
      Linux und Netzwerkzugriff

      Kommandozeile, Prozesse, Dateisystem, Erreichbarkeit, Ports, SSH-Zugriff

      Sie üben Linux-Befehle, Prozesse und Dateirechte, prüfen Netzwerkschnittstellen, Erreichbarkeit und offene Ports und verbinden sich per SSH mit entfernten Rechnern. Der Linux-Workshop ist bei fehlenden Kenntnissen sinnvoll; YAML als Konfigurationsformat führen die Docker- und Podman-Workshops ein.

      Danach können Sie im Linux-Terminal Dateien, Rechte und Prozesse prüfen, Netzwerkprobleme eingrenzen und per SSH auf entfernten Rechnern arbeiten.

      Linux-Terminalpraxis, Dateirechte, Prozesse und Fernzugriffe per SSH sind nötig. Buchen Sie den Linux-Workshop nur, wenn Teilnehmende das noch nicht selbstständig beherrschen.

      4 Lernschritte
      1. Im Dateisystem navigieren

        Mit Shell-Befehlen navigieren Sie durch Verzeichnisse und suchen Dateiinhalte, um sich auf einem Linux-System zurechtzufinden.

      2. Rechte und Prozesse prüfen

        Sie prüfen Dateirechte und laufende Prozesse, um Zugriffsgrenzen zu verstehen und hängende Prozesse gezielt zu beenden.

      3. Netzwerkzugang untersuchen

        Netzwerkschnittstellen, Erreichbarkeit und offene Ports prüfen Sie getrennt, um Verbindungsprobleme einzugrenzen.

      4. Entfernte Rechner per SSH erreichen

        Über SSH verbinden Sie sich mit einem entfernten Rechner, um die Arbeit im Terminal auf ein anderes System zu übertragen.

      • Voraussetzung: Der Kubernetes-Einstieg setzt Linux- und Terminal-Grundlagen voraus; bringen Sie diese bereits mit, benötigen Sie den Linux-Workshop nicht.
    • VORWISSENOptionalBEI BEDARF
      Git und Zusammenarbeit

      Commits, Branches, Merges, Remotes, Reviews

      Sie versionieren Änderungen mit Git und üben die Zusammenarbeit über Branches und Reviews. Wählen Sie die Einführung in Git oder den Workshop mit GitLab als Plattform.

      Danach können Sie Änderungen mit Git versionieren, über Branches und Remotes teilen sowie nach einem Review zusammenführen und Merge-Konflikte lösen.

      Git ist im Kernpfad nicht nötig, versioniert aber Konfiguration für spätere Rollenpfade. Buchen Sie nur bei fehlender Praxis mit Entwicklungszweigen und Änderungsprüfungen, für GitLab-Teams den GitLab-Workshop.

      4 Lernschritte
      1. Änderungen als Commits festhalten

        Sie verfolgen Änderungen vom Arbeitsverzeichnis über die Staging Area bis zum Commit, um gezielt einen Stand zu versionieren.

      2. Arbeit auf Branches aufteilen

        Auf eigenen Branches bearbeiten Sie Änderungen getrennt und vergleichen sie, bevor Sie die Arbeit wieder zusammenführen.

      3. Änderungen über Remotes austauschen

        Mit Remote-Repositories teilen Sie Commits und unterscheiden das Abrufen fremder Änderungen von deren Integration.

      4. Änderungen prüfen und zusammenführen

        Im Review besprechen Sie Änderungen anhand ihrer Unterschiede und lösen Merge-Konflikte, um Beiträge abgestimmt zusammenzuführen.

      1 von 2 wählen

      Wählen Sie den Git-Workshop als Einstieg, bei GitLab im Team den GitLab-Workshop.

Kernroute

Jede Nummer steht für einen eingerechneten Workshop, der mehrere Kompetenzen abdecken kann.

  1. Workshop-Schritt 1 von 4:

    Container-Fundament

    Eine der beiden Container-Grundlagen führt in den gemeinsamen Kubernetes-Einstieg.

    1 Workshop, Alternative möglich

    Wählen Sie Podman bei Podman im Team oder auf der Zielplattform oder wenn Container ohne Root-Rechte laufen müssen, sonst Docker.

    • CONTAINERKernschrittSelbstangabeWAHL
      Docker-Grundlagen

      Images, Container, Volumes, Netzwerke

      Sie bauen Container-Images mit Dockerfiles, auch mit getrennten Bauphasen, und starten Container mit dauerhaftem Speicher und Netzwerkverbindungen. Mit Docker Compose betreiben Sie zusammengehörige Anwendungsdienste.

      Danach können Sie eigene Images bauen, Container mit dauerhaftem Speicher vernetzen und zusammengehörige Anwendungsdienste mit Docker Compose betreiben.

      Sie verpacken Anwendungen als Images, starten und verbinden Container und speichern Daten dauerhaft. Compose bündelt mehrere Container zur Anwendung und bereitet auf Kubernetes vor.

      4 Lernschritte
      1. Images und Container unterscheiden

        Sie starten Container aus Images und untersuchen ihren Zustand, um die Vorlage von der laufenden Anwendung zu unterscheiden.

      2. Eigene Images bauen

        Beim Image-Bau trennen Sie Bauphasen und Laufzeitbestandteile, damit benötigte Bauwerkzeuge nicht im fertigen Image bleiben müssen.

      3. Speicher und Netzwerke anbinden

        Mit Volumes erhalten Sie Daten über Container-Neustarts hinweg und verbinden Container über Netzwerke für den Datenaustausch.

      4. Dienste mit Compose zusammenführen

        In Docker Compose beschreiben Sie Dienste, Speicher und Netzwerke mit YAML und prüfen deren Zusammenspiel in einer Anwendung.

      • Empfohlene Folge: Container-Erfahrung erleichtert den Kubernetes-Einstieg, ist für den Grundlagenworkshop aber keine Voraussetzung.
      • Ersatzroute: Das Bündel verbindet Docker und Kubernetes durchgängig mit gemeinsamer Buchung und Lerngruppe statt getrennten Terminen. Es setzt mehr Vorwissen voraus: Linux-Kommandozeile sowie Grundlagen der Entwicklung oder Systemadministration.
    • CONTAINERAlternativeWAHL
      Podman-Grundlagen

      Rootless Container, Pods, Images

      Sie bauen Container-Images mit Podman und betreiben Container ohne Root-Rechte mit dauerhaftem Speicher und Netzwerkverbindungen. Zusammengehörige Container fassen Sie in Pods zusammen.

      Danach können Sie Podman-Images bauen, Container ohne Root-Rechte mit Netzwerk und dauerhaftem Speicher betreiben und in Pods gruppieren.

      Wählen Sie Podman, wenn Ihr Team oder die Zielplattform es nutzt oder Container ohne Administratorrechte betreibt. Der Workshop legt die Container-Basis und ergänzt Podman-spezifische Inhalte.

      4 Lernschritte
      1. Rootless-Betrieb verstehen

        An Podmans Architektur verstehen Sie, wie Container ohne zentralen Daemon unter Ihrem Benutzerkonto laufen.

      2. Images bauen und verwalten

        Sie bauen Images und verwalten sie in Registries, um Anwendungen als wiederverwendbare Grundlage für Container bereitzustellen.

      3. Netzwerk und Speicher anbinden

        Mit Netzwerken und Volumes verbinden Sie Container und erhalten Daten, wobei Sie Dateirechte im Rootless-Betrieb prüfen.

      4. Container in Pods zusammenführen

        In Pods fassen Sie zusammengehörige Container zusammen und prüfen ihre Kommunikation über das gemeinsam genutzte Netzwerk.

      • Empfohlene Folge: Container-Erfahrung erleichtert den Kubernetes-Einstieg, ist für den Grundlagenworkshop aber keine Voraussetzung.
  2. Workshop-Schritt 2 von 4:

    Kubernetes-Einstieg

    Praktische Grundlage für spätere Rollenaufgaben und Zertifizierungsziele mit praktischer Prüfung.

    • KUBERNETES-EINSTIEGKernschrittSelbstangabeKERN
      Kubernetes-Einstieg

      Architektur, Pods, Deployments, Deployment-Strategien, Services, Namespaces, CoreDNS, Storage und CSI, ConfigMaps, Secrets, kubectl

      Sie stellen Anwendungen mit Kubernetes bereit, machen sie erreichbar und konfigurieren und untersuchen sie mit kubectl, dem Befehlswerkzeug für Kubernetes. Dazu richten Sie grundlegenden dauerhaften Speicher für Anwendungen ein.

      Danach können Sie Anwendungen in Kubernetes bereitstellen, erreichbar machen, mit Konfiguration und dauerhaftem Speicher versorgen und mit kubectl untersuchen.

      Sie rollen Anwendungen aus, machen sie per Service erreichbar, prüfen sie mit kubectl, konfigurieren sie mit ConfigMaps und Secrets und nutzen Speicher. Der Kompaktkurs ersetzt Docker- und Kubernetes-Grundlagen in einem Block.

      5 Lernschritte
      1. Architektur und Pods verstehen

        Sie verfolgen das Zusammenspiel von Control Plane, Nodes und Pods und untersuchen mit kubectl den Zustand Ihrer ersten Pods.

      2. Anwendungen bereitstellen und aktualisieren

        Mit Deployments stellen Sie Anwendungen bereit und vergleichen Aktualisierungsstrategien, um deren Risiken einzuordnen.

      3. Erreichbarkeit und Namensauflösung

        Services machen Pods erreichbar, während Sie mit Namespaces Ressourcen gliedern und mit CoreDNS die Namensauflösung prüfen.

      4. Konfiguration vom Image trennen

        Über ConfigMaps und Secrets binden Sie Konfiguration und sensible Werte in Pods ein, damit diese getrennt vom Image bleiben.

      5. Dauerhaften Speicher prüfen

        Sie binden Volumes an Pods, ordnen CSI und StorageClasses ein und prüfen, ob Daten einen Pod-Neustart überstehen.

      • Voraussetzung: Die Arbeit mit Helm oder Kustomize setzt Kubernetes-Grundlagen voraus: Deployments, Services und einfache YAML-Manifeste.
      • Optionale Vertiefung: Die Vorbereitung auf Kubernetes and Cloud Native Associate (KCNA) ergänzt den Kubernetes-Einstieg um Theorie und Prüfungsfragen; sie kann davor oder danach liegen und ersetzt keine Praxis.
  3. Workshop-Schritt 3 von 4:

    Betriebspraxis

    Sie vertiefen Anwendungsbetrieb, Skalierung, Zugriffs- und Netzregeln, Betriebssignale und Konfiguration je Umgebung.

    Hier vertiefen Sie Ihr Wissen über Workloads, Skalierung, Netzwerkzugriff und grundlegende Betriebssignale. Der jeweilige Lernpfad legt fest, ob Sie diese Vertiefung als Kern oder optional nutzen.

    • BETRIEBSPRAXISKernschrittSelbstangabeKERN
      Workloads und Skalierung

      StatefulSets, Datenbank-Operatoren, Scheduling, Ressourcenmanagement, HPA, VPA, KEDA

      Sie untersuchen zustandsbehaftete Workloads mit StatefulSets und setzen Datenbank-Operatoren ein. Mit Ressourcenangaben und Scheduling-Vorgaben steuern Sie die Platzierung von Pods. Autoscaling konfigurieren Sie mit HPA, VPA und KEDA.

      Danach können Sie StatefulSets untersuchen, Datenbank-Operatoren einsetzen, die Pod-Platzierung steuern und Autoscaling mit HPA, VPA und KEDA konfigurieren.

      Sie betreiben Anwendungen mit Datenhaltung, legen Ressourcenbedarf und Platzierung fest und skalieren automatisch nach Last. Diese und die nächste Station teilen den Aufbaukurs auf mittlerem Niveau.

      4 Lernschritte
      1. Zustandsbehaftete Workloads verstehen

        An einer Datenbank als StatefulSet untersuchen Sie, warum stabile Pod-Identitäten und dauerhafter Speicher zusammengehören.

      2. Datenbank-Operatoren einsetzen

        Sie richten Datenbank-Operatoren ein und betrachten ihre Vor- und Nachteile, um ihren Beitrag zum Datenbankbetrieb einzuschätzen.

      3. Ressourcen und Platzierung steuern

        Mit Ressourcenanforderungen und Scheduling-Vorgaben steuern Sie, auf welchen Nodes Pods laufen können, und beobachten ihre Platzierung.

      4. Skalierungsansätze unterscheiden

        Sie konfigurieren HPA, VPA und KEDA und unterscheiden dabei Pod-Anzahl, Ressourcenanpassung und Ereignisse als Skalierungsgrundlage.

    • BETRIEBSPRAXISKernschrittSelbstangabeKERN
      Netzwerk, Zugriff und Betrieb

      Ingress und Gateway API im Überblick, Service Mesh im Überblick, Network Policies, RBAC, Monitoring, Logging

      Sie ordnen Ingress, Gateway API und Service Mesh ein und üben RBAC und Network Policies. Mit Prometheus und Grafana richten Sie grundlegendes Monitoring ein, mit Loki das Logging. Gateway-API-Migration und Controller-Portabilität gehören nicht zum praktischen Umfang.

      Danach können Sie Netzwerkansätze einordnen, API-Zugriff und Kommunikation begrenzen sowie grundlegendes Monitoring und Logging für Kubernetes einrichten.

      Sie erhalten einen Überblick über Ingress, Gateway API und Service Mesh zur Vernetzung. Sie üben Zugriffsrechte und Verkehrsregeln und richten grundlegende Überwachung und Protokollierung ein.

      4 Lernschritte
      1. Routing und Service Mesh einordnen

        Sie vergleichen die Aufgaben von Ingress, Gateway API und Service Mesh, um deren Einsatzbereiche und Grenzen einzuordnen.

      2. API-Zugriff und Kommunikation begrenzen

        Mit RBAC begrenzen Sie API-Aktionen und mit Network Policies die Kommunikation, um diese Schutzaufgaben getrennt zu bearbeiten.

      3. Metriken erfassen und darstellen

        Sie richten Prometheus und Grafana per Operator ein, um Cluster-Metriken zu sammeln und in Dashboards sichtbar zu machen.

      4. Logs bündeln und Benachrichtigungen setzen

        Mit Loki bündeln Sie Cluster-Logs und ergänzen grundlegende Benachrichtigungen, damit Hinweise auf Betriebsprobleme zusammenkommen.

  4. Workshop-Schritt 4 von 4:
    • BETRIEBSPRAXISKernschrittSelbstangabeWAHL
      Manifeste verwalten

      Umgebungskonfiguration, Wiederverwendung, Helm oder Kustomize

      Sie strukturieren Kubernetes-Konfigurationen für unterschiedliche Umgebungen. Wählen Sie Helm mit Charts und Values oder Kustomize mit Bases, Overlays und Patches. Die Wahl umfasst die Arbeit mit einem Werkzeug, nicht mit beiden.

      Danach können Sie mit Helm oder Kustomize wiederverwendbare Kubernetes-Konfigurationen strukturieren, für Umgebungen anpassen und die erzeugten Ressourcen prüfen.

      Mit Helm bündeln, installieren und aktualisieren Sie eigene und fremde Software als versionierte Pakete (längerer Kurs, mittleres Niveau). Mit Kustomize passen Sie bestehende Manifeste je Umgebung ohne Vorlagen an (Einstieg).

      4 Lernschritte
      1. Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen

        Sie unterscheiden gemeinsame Konfiguration von Umgebungsunterschieden, um wiederverwendbare Teile Ihrer Manifeste zu erkennen.

      2. Wiederverwendbare Struktur aufbauen

        Mit Helm oder Kustomize strukturieren Sie gemeinsame Ressourcen, damit Umgebungsvarianten auf derselben Grundlage aufbauen.

      3. Umgebungsvarianten umsetzen

        Im gewählten Werkzeug setzen Sie gezielte Anpassungen für Staging und Produktion um, damit jede Umgebung ihre eigene Konfiguration erhält.

      4. Erzeugte Ressourcen prüfen

        An den erzeugten Ressourcen prüfen Sie, wie gemeinsame Vorgaben und Anpassungen zusammenwirken, um Konfigurationsfehler zu erkennen.

      1 von 2 wählen

      Helm paketiert, versioniert und liefert Software als Charts; Kustomize passt vorhandene Manifeste je Umgebung per Overlay ohne Vorlagen an.

Mögliche Ziele

Dieser Pfad baut die fachlichen Grundlagen für diese Ziele auf.

  • ZielAnwendungen auf Kubernetes bereitstellenSie verpacken Anwendungen in Container und stellen sie auf bestehenden Clustern bereit, machen sie erreichbar, skalieren und konfigurieren sie je Umgebung. Noch nicht enthalten: Clusterinstallation, Upgrades, Härtung, Pipelines zum Bauen, Prüfen und Ausliefern (CI/CD), GitOps oder Zertifizierung. Ein Rollenpfad vertieft danach Administration, Anwendungsentwicklung, Sicherheit oder GitOps.Dieses Ziel schließt den Lernpfad ab.

Vertiefung

Optional weiterlernen; nicht in Workshopzahl, Tagen und Preis eingerechnet.

1 Kompetenz anzeigen
  • Kubernetes-Einstieg

    Praktische Grundlage für spätere Rollenaufgaben und Zertifizierungsziele mit praktischer Prüfung.

    • CLOUD-NATIVE-WISSENOptionalOPTIONAL
      Cloud-Native-Konzepte

      Architektur, API-Objekte, Container Runtimes, CNCF, Observability, Delivery

      Sie ordnen Kubernetes und das Cloud-Native-Ökosystem ein und bearbeiten Probefragen zur KCNA. Praktische Kubernetes-Erfahrung ist keine Voraussetzung; die Vorbereitung ersetzt keinen praktischen Kubernetes-Einstieg.

      Danach können Sie Kubernetes-Komponenten und Cloud-Native-Konzepte erklären, Szenarien zuordnen und Lernlücken für die KCNA-Vorbereitung erkennen.

      Optional vertiefen Sie nach den Grundlagen Konzepte für Kubernetes and Cloud Native Associate (KCNA) mit Probefragen und Probeprüfung, ohne Praxis zu ersetzen. Die Prüfung buchen Sie separat bei der Linux Foundation.

      4 Lernschritte
      1. Architektur und Laufzeiten einordnen

        Sie unterscheiden die Aufgaben von Control Plane, Worker Nodes und Container Runtimes, um Orchestrierung zu verstehen.

      2. API-Objekte passenden Aufgaben zuordnen

        An Szenarien ordnen Sie Pods, Deployments und Services ihren Aufgaben zu und erklären, wie diese API-Objekte zusammenwirken.

      3. Cloud-Native-Verantwortung verstehen

        Im CNCF-Ökosystem ordnen Sie Architekturansätze ein und unterscheiden Observability zur Systembeobachtung von Delivery für Änderungen.

      4. Konzepte prüfen und Lernlücken erkennen

        Mit KCNA-Probefragen prüfen Sie Ihr Verständnis und leiten aus falschen Antworten ab, welche Konzepte Sie weiter bearbeiten sollten.

      • Empfohlene Folge: Der Kubernetes-Einstieg ergänzt die theoretische Vorbereitung auf Kubernetes and Cloud Native Associate (KCNA) um Praxis; er kann davor oder danach liegen.

Welche Workshops umfasst die Beispielroute Container und Kubernetes Zero to Hero?

Die Beispielroute umfasst DW1, DW2, DW3 und wahlweise DW9 oder DW22. Sie deckt folgende Kompetenzen ab: Docker-Grundlagen, Kubernetes-Einstieg, Workloads und Skalierung, Netzwerk, Zugriff und Betrieb und Manifeste verwalten.

BEISPIELROUTE (FUNDAMENT)

Container und Kubernetes Zero to Hero

Mit Linux-Terminalpraxis packen IT-Fachkräfte Anwendungen in Container, rollen sie im vorhandenen Kubernetes-Cluster aus, machen sie erreichbar, skalieren und konfigurieren sie je Umgebung. Programmierkenntnisse sind nicht nötig.

Routenumfang
4
Trainingstage
9–10
Listenpreisbasis, netto p. P.
4.995–5.550 €

Eingerechnet: DW1, DW2, DW3 und DW9 oder DW22 (ein Workshop). Zusätzliche Workshops sind nicht eingerechnet.

Workshops dieser Beispielroute

Jeder Workshop zeigt Rolle, abgedeckte Kompetenzen und Planungsdaten.

4 Workshops, fachlich empfohlene Reihenfolge

Vorbereitung

Vorbereitung bei Bedarf

Nicht in Workshopzahl, Tagen und Preis eingerechnet.

Kernroute

  1. STARTPUNKT (CONTAINER)

    DW1 Einführung in Docker

    Sie verpacken Anwendungen als Images, starten und verbinden Container und speichern Daten dauerhaft. Compose bündelt mehrere Container zur Anwendung und bereitet auf Kubernetes vor.

    ABGEDECKTE KOMPETENZEN

    Images, Container, Volumes, Netzwerke

    2 Tage, 1.110 € netto

    Termin auswählen

    Alternative statt DW1

    DW8 Einführung in Podman

    Wählen Sie Podman, wenn Ihr Team oder die Zielplattform es nutzt oder Container ohne Administratorrechte betreibt. Der Workshop legt die Container-Basis und ergänzt Podman-spezifische Inhalte.

    3 Tage, 1.665 € netto

    +1 Tag, +555 €. Alternative nicht eingerechnet.

  2. KUBERNETES-EINSTIEG

    DW2 Einführung in Kubernetes

    Sie rollen Anwendungen aus, machen sie per Service erreichbar, prüfen sie mit kubectl, konfigurieren sie mit ConfigMaps und Secrets und nutzen Speicher. Der Kompaktkurs ersetzt Docker- und Kubernetes-Grundlagen in einem Block.

    ABGEDECKTE KOMPETENZEN

    Architektur, Pods, Deployments, Deployment-Strategien, Services, Namespaces, CoreDNS, Storage und CSI, ConfigMaps, Secrets, kubectl

    3 Tage, 1.665 € netto

    Termin auswählen

  3. BETRIEBSPRAXIS

    DW3 Kubernetes Advanced

    Sie betreiben Anwendungen mit Datenhaltung, legen Ressourcenbedarf und Platzierung fest und skalieren automatisch nach Last. Diese und die nächste Station teilen den Aufbaukurs auf mittlerem Niveau.

    ABGEDECKTE KOMPETENZEN

    StatefulSets, Datenbank-Operatoren, Scheduling, Ressourcenmanagement, HPA, VPA, KEDA, Ingress und Gateway API im Überblick, Service Mesh im Überblick, Network Policies, RBAC, Monitoring, Logging

    2 Tage, 1.110 € netto

    Termin auswählen

  4. WAHLSCHRITT

    Manifeste verwalten

    Wählen Sie 1 von 2

    Mit Helm bündeln, installieren und aktualisieren Sie eigene und fremde Software als versionierte Pakete (längerer Kurs, mittleres Niveau). Mit Kustomize passen Sie bestehende Manifeste je Umgebung ohne Vorlagen an (Einstieg).

    ABGEDECKTE KOMPETENZEN

    Umgebungskonfiguration, Wiederverwendung, Helm oder Kustomize

Ergänzende Workshops

Nicht in Workshopzahl, Tagen und Preis eingerechnet.

Vertiefung

Optionale Vertiefung

Nicht in Workshopzahl, Tagen und Preis eingerechnet.
  • DW24 KCNA-Prüfungsvorbereitung

    Optional vertiefen Sie nach den Grundlagen Konzepte für Kubernetes and Cloud Native Associate (KCNA) mit Probefragen und Probeprüfung, ohne Praxis zu ersetzen. Die Prüfung buchen Sie separat bei der Linux Foundation.

Warum ist diese Route so aufgebaut?

Die Route folgt Lernfragen: Jede Station baut auf der vorherigen auf. Hier erfahren Sie, warum die Übergänge sinnvoll sind.

Fachlich empfohlene Reihenfolge, keine formale Prüfungszulassung.

Das Routenprinzip

Jede Station beantwortet eine andere Lernfrage.

  1. Container verstehen

    Wie bauen Sie Images und verbinden Container?

  2. Kubernetes anwenden

    Wie arbeiten Pods, Deployments und Services zusammen?

  3. Betrieb vertiefen

    Wie steuern Sie Ressourcen, Skalierung und Zugriffe?

  4. Konfiguration strukturieren

    Wie passen Sie Manifeste an unterschiedliche Umgebungen an?

Die fachliche Logik im Detail

Kurze Begründungen machen die Übergänge nachvollziehbar, ohne die Route erneut abzubilden.

  1. DW1 danach DW2: Empfohlene Reihenfolge

    Warum Docker oder Podman vor Kubernetes?

    Erfahrung mit Images und Containern erleichtert es Ihnen, Pods und Deployments in Kubernetes zu verstehen. Deshalb empfehlen wir den Einstieg mit Docker oder Podman; Container-Erfahrung ist für den Kubernetes-Grundlagenworkshop keine Voraussetzung.

  2. DW2 danach DW3: Empfohlenes Vorwissen

    Warum Grundlagen vor Anwendungen mit Datenhaltung und automatischer Skalierung?

    Der Aufbauworkshop erwartet Kenntnisse aus dem Grundlagenworkshop und eigene Kubernetes-Praxis. Vergleichbare Erfahrung kann den Grundlagenworkshop ersetzen; dessen Besuch ist keine formale Zulassungsbedingung.

  3. DW3 danach DW9 / DW22: Empfohlene Reihenfolge

    Warum Helm oder Kustomize nach der Kubernetes-Betriebspraxis?

    Wir empfehlen Helm oder Kustomize nach der Betriebspraxis, damit Sie Konfigurationen für bereits vertraute Anwendungen strukturieren. Der Betriebsworkshop ist keine Voraussetzung; Sie wählen Helm oder Kustomize und benötigen Kubernetes-Grundlagen sowie die jeweils angegebenen Vorkenntnisse.

Was ist fest, was flexibel?

Der Status zeigt, welche Kernstationen in den Gesamtwerten berücksichtigt sind und wo Vorwissen oder Lernziel Spielraum lassen. Optionale Ergänzungen zählen erst bei Auswahl dazu.

  • In dieser Route berücksichtigt

    Die Kernstation zählt mit zugeordnetem Workshop zum Routenumfang; bei vorhandenen Kenntnissen ist der Besuch nicht nötig.

  • Auswahl gleichwertiger Workshops

    Sie wählen für dasselbe Lernziel zwischen Workshops, deren Dauer und Niveau sich laut Karten unterscheiden.

  • Gleichwertige Alternative

    Podman statt Docker führt zum selben Folgeschritt; Dauer und Preis stehen auf der Karte und zählen nicht zu den Routensummen.

  • Optional

    Sie ergänzen diese Station bei Bedarf außerhalb des Routenumfangs und Routenpreises.

Quellen dieser Route

Agenda · Übungsumgebung · Prüfungsstelle · geprüft am

Methodik und Quellen ansehen

Wie wird aus der Roadmap praktische Erfahrung?

Die Roadmap ordnet Kompetenzziel und Reihenfolge; die Workshopagenda zeigt die Inhalte. In Praxisworkshops wenden Sie das Wissen im browserbasierten Dojo an. Die Teilnahmebescheinigung dokumentiert die Workshopteilnahme und ist keine Zertifizierung.

Vom Lernziel zur Anwendung

4 nachvollziehbare Schritte

  1. Kompetenzziel

    Das Lernziel beschreibt eine konkrete Tätigkeit.

  2. Workshopagenda

    Inhalte und Reihenfolge sind nachvollziehbar.

  3. Dojo-Praxis

    In Praxisworkshops wenden Sie das Wissen in Dojo-Übungen an.

  4. Transfer & Einordnung

    Die Teilnahmebescheinigung dokumentiert Teilnahme, keine Zertifizierung.

Was „abgedeckt“ bedeutet und wie wir es belegen

4 Kriterien: direkt belegt

  • Sichtbar

    Inhalte sind nachvollziehbar

    „Abgedeckt“ ist eine redaktionelle Einordnung der sichtbaren Workshopagenda, kein Nachweis geprüfter Kompetenz.

  • Geordnet

    Reihenfolge ist begründet

    Die Agenda ordnet Themen in einer nachvollziehbaren Lernfolge.

  • Angewendet

    Wissen wird praktisch angewendet

    In Praxisworkshops wenden Sie das Wissen in Übungen im browserbasierten Dojo an.

  • Abgegrenzt

    Nachweise bleiben getrennt

    Die Teilnahmebescheinigung und der Prüfungsnachweis bleiben klar voneinander getrennt.

Fachlich geprüft vom Expertenteam der DevNinjas GmbH

Quellen geprüft am

  • AgendaDevNinjas WorkshopagendenSichtbare Inhalte, Lernziele und Reihenfolge der Workshops DW1, DW2, DW3, DW9 und DW22Auf dieser Seite
  • ÜbungsumgebungDevNinjas DojoHier prüfen Sie Browserübungen, Trainerbesprechung und Bedingungen für den Dojo-Zugang im gebuchten Training.devninjas.io/dojo
  • PrüfungsstelleKCNA-Zertifizierung (Linux Foundation: KCNA)Prüfen Sie Prüfungsbedingungen und Buchung der KCNA als optionales Ziel außerhalb der Standardroute.training.linuxfoundation.org

Welcher Kubernetes-Lernpfad passt zu Ihrem Ziel?

Vergleichen Sie die verwandten Pfade nach Kompetenzen und fachlichem Schwerpunkt. Prüfen Sie vor der Buchung die Voraussetzungen des jeweiligen Workshops.

Für Administratoren und Betriebsteams mit Linux-Praxis: Sie üben, Kubernetes-Cluster aufzubauen, zu warten und Fehler zu beheben. Der Pfad bereitet auf die Certified Kubernetes Administrator (CKA) Prüfung vor, separat bei der Linux Foundation buchbar. Optionale Vertiefungen richten sich nach Ihrer Teamverantwortung.

  • AUFBAUENDE SPEZIALISIERUNG
  • Kernroute 12 Tage
  • 4 Workshops
  • ROLLENPFAD: OPERATIONS

Passt, wenn Sie die gemeinsame Basis bereits beherrschen und einen Schwerpunkt vertiefen möchten.

Kernrouten im Vergleich

In beiden Kernrouten

  • Kubernetes-EinstiegEinstieg
  • Workloads und Skalierung
  • Netzwerk, Zugriff und Betrieb

Nur in dieser Kernroute

  • Software mit Helm verwalten
  • Clusterbetrieb & Troubleshooting

Häufige Fragen zum Kubernetes-Lernpfad

Ein Lernpfad ist eine empfohlene Reihenfolge, keine Buchungspflicht. Welche Workshops sinnvoll sind, hängt von Ihren Container-Grundlagen, Ihrer Zielrolle und vorhandener Praxiserfahrung ab. Die angezeigte Dauer und der Preis beziehen sich auf die Kernroute.

Brauche ich Programmierkenntnisse für den Container-Einstieg im Zero-to-Hero-Lernpfad?

Der Container-Einstieg im Zero-to-Hero-Lernpfad verlangt keine Programmierkenntnisse, setzt aber Linux-, Terminal- und Editorkenntnisse voraus.

Fehlt Ihnen die Kommandozeilenpraxis, bietet die Linux-Einführung passende Vorbereitung. Die Linux-Einführung selbst setzt allgemeine Computerkenntnisse und sicheren Umgang mit einem Texteditor oder einer IDE voraus.

Helm oder Kustomize: Welche Vertiefung im Zero-to-Hero-Lernpfad?

Im Zero-to-Hero-Lernpfad passt Helm zum Paketieren und Wiederverwenden von Charts, Kustomize zum Anpassen vorhandener Manifeste mit Overlays. Die Betriebspraxis empfehlen wir vor dieser Vertiefung, sie ist keine Voraussetzung; der GitOps-Überblick vergleicht die Werkzeuge für Ihre Auswahl.

Ersetzt der Docker-Kubernetes-Kompaktkurs den gesamten Zero-to-Hero-Lernpfad?

Docker und Kubernetes kompakt passt, wenn Sie einen gemeinsamen Einstieg in beide Technologien suchen; der Workshop ersetzt nicht den gesamten Zero-to-Hero-Lernpfad.

Für den weiteren Pfad kommen fortgeschrittene Kubernetes-Praxis und anschließend eine Vertiefung mit Helm oder Kustomize hinzu. Diese Inhalte liegen außerhalb des Kompaktworkshops. Die Lernpfad-Übersicht erklärt, wie Sie die weiteren Workshops einzeln buchen und zeitlich verteilen.

Vincent Sturm, Key Account Manager

Mit Vincent Ihre Teamroute besprechen

Mit Vincent besprechen Sie Ziele, Rollen, Zeitrahmen, Format und passende Workshopfolgen. Technische Fragen können Sie anschließend bei Bedarf mit unserem Trainerteam vertiefen.
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