Tag 1: Git verstehen und Änderungen nachvollziehbar verwalten
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10:00–11:00Versionskontrolle und Git-Architektur
Versionskontrolle macht Änderungen, Zustände und Zusammenhänge eines Projekts dauerhaft nachvollziehbar. Sie unterscheiden Working Directory, Staging Area und Repository und untersuchen, wie Git Inhalte als Snapshots referenziert. Ein Vergleich mit zentralen Systemen wie SVN verdeutlicht, welche Aufgaben lokal stattfinden und wie das verteilte Modell Zusammenarbeit vorbereitet.
11:00–12:00Git einrichten und Commits erstellen
Ein Repository benötigt eine nachvollziehbare Identität und bewusst ausgewählte Inhalte. Das DevNinjas Dojo, unsere Cloud-Lernumgebung, bietet die Umgebung, um Git zu installieren, user.name und user.email zu konfigurieren und ein Repository zu initialisieren; Sie bearbeiten Dateien und erproben add sowie commit. Mit einer .gitignore schließen Sie generierte Dateien aus und besprechen, warum Geheimnisse unabhängig davon nicht in die Versionshistorie gehören.
13:00–14:00Commits und Historie untersuchen
Eine lesbare Historie verbindet Änderungen mit ihrem Kontext. Sie verwenden log mit Formatierungsoptionen, diff und show, um Commits sowie Arbeitsstände zu vergleichen, und markieren Releases mit tag. Mit blame verfolgen Sie die Herkunft einzelner Zeilen und grenzen technische Zuordnung von der fachlichen Ursache einer Änderung ab.
14:00–15:00Branches, Merges und Konflikte
Branches trennen Arbeitsstände, ein Merge führt ausgewählte Entwicklungen wieder zusammen. Sie erstellen und wechseln Branches mit branch sowie switch, vergleichen Fast-Forward und 3-Way-Merge und lesen den entstehenden Graphen. Anschließend erzeugen Sie einen kontrollierten Merge-Konflikt und untersuchen, welche fachliche Entscheidung Git beim Auflösen nicht übernehmen kann.
15:00–16:00Remote Repositories und Synchronisation
Remotes verbinden die lokalen Historien mit gemeinsam erreichbaren Repositories. Sie klonen ein GitLab-Projekt, unterscheiden fetch, pull und push und verfolgen Remote-Tracking Branches im Commit-Graphen. Danach vergleichen Sie kontrolliertes Zusammenführen mit erzwungenem Push und leiten Regeln dafür ab, wann das Umschreiben geteilter Historie andere Beteiligte gefährdet.

