Tag 1: Kustomize aufbauen und Umgebungen strukturieren
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10:00–11:00Kustomize als Konfigurationswerkzeug einordnen
Kustomize verändert Kubernetes-Objekte deklarativ und ohne Ressourcenduplikate, ohne eine eigene Template-Sprache einzuführen. Sie vergleichen kopierte Manifeste, parameterisierte Templates und Transformationen anhand derselben Beispielanwendung. Daraus leiten Sie ab, welche Aufgaben Kustomize konkret übernimmt, welche Ressourcen unverändert bleiben und wo Paketierung oder Deployment-Automation weiterhin andere Werkzeuge benötigen.
11:00–12:00Kustomization und Build-Ausgabe verstehen
Eine Kustomization beschreibt Ressourcen und Änderungen, während der Build daraus normale Kubernetes-Manifeste erzeugt. Im DevNinjas Dojo, unserer Cloud-Lernumgebung, rendern Sie eine vorbereitete Anwendungsstruktur und vergleichen Quellkonfiguration, Build-Ergebnis und gespeicherte Clusterobjekte. Dabei verfolgen Sie Namensreferenzen und ordnen ein, welche Angaben Kustomize verändert und welche unverändert bleiben.
13:00–14:00Bases und Overlays verbinden
Eine Base bündelt gemeinsame Ressourcen; ein Overlay referenziert diese Grundlage und ergänzt nur gezielte Abweichungen. Sie erstellen Varianten für Entwicklung, Staging und Produktion und ändern Replikate, Ressourcenwerte und Namespaces kontrolliert. Dabei prüfen Sie, welche Angaben gemeinsam bleiben und wie nachvollziehbare Verzeichnisstrukturen gemeinsame Angaben von umgebungsspezifischen trennen.
14:00–15:00Labels, Namen und Images transformieren
Cross-cutting fields ändern mehrere Ressourcen konsistent, ohne jedes Manifest einzeln zu bearbeiten. Sie setzen in der Lernumgebung Labels und Annotationen, ergänzen Name-Prefix und Name-Suffix, wählen einen Namespace und ersetzen Image-Name oder Tag. Danach untersuchen Sie Selector- und Referenzänderungen und begrenzen Transformationen auf die beabsichtigten Objekte.
15:00–16:00Mehrere Umgebungsvarianten kontrolliert deployen
Eine gemeinsame Anwendung wird aus mehreren Overlays für getrennte Umgebungen gerendert. Sie vergleichen die jeweiligen Ausgaben und geplanten Änderungen, bevor Sie ausgewählte Varianten anwenden. Eine unbeabsichtigte Abweichung korrigieren Sie in der Kustomization und leiten daraus ab, warum erzeugte Manifeste im Repository nicht direkt gepflegt werden.

