Tag 1: Cloud Native Security verstehen und Kubernetes-Cluster-Komponenten absichern
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10:00–11:00Die 4Cs der Cloud Native Security
Cloud, Cluster, Container und Code bilden vier miteinander verbundene Sicherheitsgrenzen. Sie ordnen Verantwortlichkeiten von Cloud-Anbieter, Plattformteam und Anwendungsteam ein und vergleichen dazu IAM, Netzwerksegmentierung, Images und Workload-Konfiguration nach ihren Schutzaufgaben. An einer vorbereiteten Architektur markieren Sie Annahmen, vorhandene Kontrollen und offene Prüfungen in allen vier Schichten.
11:00–12:00Image Security und Artifact Repositories
Ein Scanbefund ist noch keine Freigabe für ein Container-Image. Sie scannen vorbereitete Images mit Trivy, ordnen CVE-Befunde nach Kontext und vergleichen erlaubte Base Images. Anschließend prüfen Sie mit Cosign eine Signatur und grenzen Registry-Kontrollen, Signaturvertrauen und verbleibende Laufzeitrisiken im Lab anhand ihrer jeweiligen Schutzgrenzen voneinander ab.
13:00–14:00Control Plane Security: API Server, etcd und Scheduler
API-Server, etcd, Controller Manager und Scheduler bilden zentrale Vertrauensgrenzen der Control Plane. Sie untersuchen Authentifizierung, Autorisierung, TLS und Encryption at Rest und ordnen Schlüsselverwaltung sowie administrative Zugriffsrechte fachlich ein. Eine vorbereitete Konfiguration zeigt gemeinsam für die Laborumgebung nachvollziehbar, warum einzelne Flags nie das gesamte Sicherheitsmodell ersetzen.
14:00–15:00Node Security: Kubelet, Container Runtime und kube-proxy
Auf Worker Nodes treffen Kubelet, Container Runtime und Netzwerkpfad aufeinander. Sie prüfen Kubelet-Authentifizierung und -Autorisierung, ausgewählte containerd-Einstellungen und die Rolle von kube-proxy im Servicepfad. An einer vorbereiteten Node-Konfiguration ordnen Sie Befunde im Team einer konkreten Schutzmaßnahme oder einer offenen Betriebsentscheidung zum Schutz der Node zu.
15:00–16:00Container Networking, Storage und Client Security
Container Networking, Storage und Client Security schützen unterschiedliche Zugriffswege: den Datenpfad zwischen Pods, persistente Daten und den administrativen Clusterzugang. In einem vorbereiteten Szenario verfolgen Sie eine Pod-Verbindung, prüfen StorageClass und Claim auf Provisionierungs- und Zugriffsgrenzen und verwenden einen kubeconfig-Kontext, dessen Identität per RBAC auf notwendige Rechte begrenzt ist. Die Auswertung zeigt, welcher Schutzmechanismus an welcher Grenze wirkt.

