Tag 1: IaC verstehen und OpenTofu-Konfigurationen gezielt aufbauen
5 Themen, Tippen zum ÖffnenTippen zum Schließen
10:00–11:00OpenTofu und Infrastructure as Code
Infrastructure as Code beschreibt Infrastruktur deklarativ in versionierbarer Konfiguration. Sie vergleichen OpenTofu mit Terraform, Ansible, CloudFormation und Pulumi und unterscheiden Provisionierung, Konfigurationsmanagement sowie plattformspezifische Ansätze anhand typischer Einsatzgrenzen. Entstehung, Governance und Lizenzmodelle dienen dabei als Entscheidungskontext, ohne daraus eine pauschale Produktempfehlung oder dauerhafte Kompatibilitätszusage abzuleiten.
11:00–12:00HCL und erste Ressourcen
Eine OpenTofu-Konfiguration verbindet Blöcke, Argumente und Ausdrücke in HCL. Sie untersuchen resource- und data-Blöcke, Attribute sowie Referenzen und nutzen den Local Provider für einen überschaubaren Einstieg. Dabei durchlaufen Sie tofu init, plan und apply und verfolgen, welche Dateien und Zustände OpenTofu dabei erzeugt.
13:00–14:00Provider und OpenTofu Registry
Provider übersetzen Konfiguration in API-Aufrufe für die jeweils angebundene Plattform. Sie definieren required_providers, setzen Versionsgrenzen und lesen die Dependency-Lock-Datei. Anschließend untersuchen Sie Quellen, Signaturen und Verifikation in der OpenTofu Registry und trennen technische Herkunftsprüfung klar von der gemeinsamen fachlichen Freigabe eines Providers.
14:00–15:00Variablen, Outputs und Locals
Eingabevariablen machen Konfigurationen anpassbar, benötigen aber klare Typen und Grenzen. Sie definieren skalare und strukturierte Typen, Defaults sowie Validierungsregeln und nutzen Outputs für ausgewählte Ergebnisse und klare Modulübergaben. Mit Locals bündeln Sie abgeleitete Werte und refaktorieren die bisherige Konfiguration, ohne ihre Schnittstellen unnötig zu vergrößern.
15:00–16:00Cloud-Infrastruktur schrittweise modellieren
Das DevNinjas Dojo, unsere Cloud-Lernumgebung, verbindet Provider, Variablen und Referenzen an einem Cloud-Szenario. Sie modellieren eine VM, eine Security Group und eine öffentliche beziehungsweise elastische IP und nutzen Outputs für ausgewählte Verbindungsdaten. Die OpenTofu-Dokumentation und Plan-Ausgabe unterstützen die Arbeit, ersetzen aber keine fachliche Freigabe.

