Tag 1: Go-Grundlagen verstehen und erste Programme strukturieren
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10:00–11:00Go einordnen und Einsatzfelder bewerten
Go verbindet statische Typisierung mit einer kompakten Sprache und Werkzeugen für kompilierte Anwendungen. Sie ordnen zentrale Designentscheidungen, den Umgang mit Packages und typische Einsatzfelder in Backend- sowie Cloud-Projekten ein. Dabei stehen schnelle Kompilierung, statische Typisierung und eingebaute Concurrency als miteinander verbundene Grundlagen im Mittelpunkt.
11:00–12:00Module und Go-Werkzeuge anwenden
Go organisiert zusammengehörige Packages in Modulen und führt Entwicklungsschritte über ein einheitliches Werkzeug aus. Das DevNinjas Dojo, unsere Cloud-Lernumgebung, stellt den Rahmen bereit, in dem Sie ein Modul anlegen und Quelltexte mit der Toolchain bauen, ausführen und formatieren. Dabei untersuchen Sie, wie Modulpfad, Package-Name und exportierte Bezeichner eine nachvollziehbare Projektbasis bilden.
13:00–14:00Typen und Kontrollfluss verwenden
Statische Typen machen bestimmte Typfehler bereits beim Übersetzen sichtbar; klare Kontrollstrukturen erleichtern das Nachvollziehen des Programmflusses. Sie arbeiten mit Variablen, Konstanten, Pointern, Bedingungen, Auswahl und Schleifen und ordnen Type Inference sowie Zero Values ein. In der Lernumgebung verändern Sie ein Programm schrittweise und beobachten, welche Rückmeldungen Compiler und Laufzeit zu den jeweiligen Entscheidungen liefern.
14:00–15:00Funktionen und Packages sinnvoll strukturieren
Funktionen können in Go mehrere Werte zurückgeben und prägen damit Schnittstellen sowie Fehlerpfade. Sie verwenden Parameter, Rückgabewerte, variadische Funktionen und Closures und verteilen Verantwortlichkeiten auf passende Packages. Im Cloud-Lab überarbeiten Sie eine kleine Anwendung und beurteilen, welche Namen, Sichtbarkeitsgrenzen und Funktionssignaturen ihren Aufbau für andere Entwickler verständlich machen.
15:00–16:00Slices, Maps und Strings verarbeiten
Slices bilden veränderliche Sequenzen ab, Maps organisieren Werte über Schlüssel und Strings erfordern bei Unicode eine bewusste Sicht auf Bytes und Runes. Sie verarbeiten einen kleinen Datensatz mit diesen Strukturen und vergleichen Zugriff, Änderung und Iteration. In der Lernumgebung wählen Sie für unterschiedliche Aufgaben eine passende Repräsentation und begründen diese Entscheidung.

